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Kündigung: Achten Sie auf Ihren letzten Eindruck


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Guter letzter Eindruck trotz Kündigung

Wer sich für eine Kündigung entschieden hat, will manchmal nur noch weg. Besser ist es, die Kündigung durchzuplanen und für einen guten letzten Eindruck zu sorgen.

Die Würfel sind gefallen: Sie kündigen! Sie halten es nicht mehr aus, ein toller neuer Job winkt oder Ihre Lebensplanung hat sich geändert. Wunderbar. Nehmen Sie die positive Energie aus Ihrem Entschluss mit in die letzte Phase Ihres aktuellen Arbeitsverhältnisses.

1. Rechtliche Aspekte einer Kündigung

Grundsätzlich können Sie immer kündigen. „Die Kündigung im deutschen Arbeitsrecht ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, durch die das Arbeitsverhältnis nach dem Willen des Kündigenden für die Zukunft, sofort oder nach Ablauf der Kündigungsfrist unmittelbar beendet werden soll. Die Kündigung ist im deutschen Arbeitsrecht an besondere formelle Voraussetzungen gebunden und im Übrigen gesetzlich eingeschränkt.“ Dies und vieles mehr ist bei Wikipedia zu lesen. Ein Arbeitnehmer muss bei seiner Kündigung keine Gründe angeben. Unter Einhaltung der Kündigungsfrist kann er jederzeit kündigen. Diese Frist ist dem Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag zu entnehmen. Wenn dort nichts geregelt ist, beträgt sie laut § 622 Abs. 1 BGB vier Wochen zum 15. eines Monats oder zum Monatsletzten. Während einer vereinbarten Probezeit beträgt sie zwei Wochen (§ 622 Abs. 3 BGB).

Rechtsanwalt Harald Schwamborn, Fachanwalt für Arbeitsrecht, hat weitere Fakten zum Kündigungsrecht zusammengestellt.

2. Warum ein guter letzter Eindruck wichtig ist

Arbeiten Sie nach der Kündigung an Ihrem guten Ruf. Das, was man Ihnen nachsagt, hängt entscheidend davon ab, welchen letzten Eindruck Sie hinterlassen. Er hat einen ähnlich prägenden Effekt wie der erste Eindruck. Diesen Effekt benötigen Sie besonders, wenn Sie

  • ein gutes Zeugnis wollen
  • gern ein Empfehlungsschreiben hätten
  • später eine Person aus Ihrem früheren Unternehmen als Referenz angeben möchten
  • Sie in Ihrer Branche bleiben, in der jeder einen kennt, der…, und in der Personalentscheidungen diskutiert werden
  • nicht im Streit auseinander gehen wollen
  • bedenken, dass man sich immer mindestens zwei Mal trifft.

3. Wie Sie einen guten letzten Eindruck hinterlassen können

Zunächst einmal sollten Sie sich über Ihren wahren Kündigungsgrund Gedanken machen. Und dann entscheiden, ob Sie diesen oder einen anderen in Ihrem bisherigen Unternehmen nennen wollen. Grundsätzlich müssen Sie keinen Grund angeben. Doch alle werden Sie danach fragen. Und selbst, wenn Sie dazu schweigen, wird sich ein Grund „entwickeln“. Überlegen Sie gut, ob Sie dies wollen. Besser kontrollieren können Sie Ihren Abgang, wenn Sie selbst einen sachlichen Grund angeben, der niemanden verletzt.

Für die Kündigung selbst sowie die Zeit bis zu Ihrem Weggang sind diese 13 Tipps hilfreich:

  • Halten Sie alle Formalien korrekt ein (s. Kapitel „Rechtliche Aspekte einer Kündigung“).
  • Informieren Sie zuerst Ihren Chef.
  • Informieren Sie danach alle, die mit Ihnen zusammenarbeiten – nach Rücksprache mit Ihrem Chef über einen Veröffentlichungstermin auch Ihre Kundenkontakte.
  • Bedanken Sie sich bei allen – Vorgesetzte, Kollegen, Kunden – für die gute Zusammenarbeit.
  • Stellen Sie gegebenenfalls Ihren Nachfolger beispielsweise bei Kunden vor.
  • Bleiben Sie freundlich und respektvoll im Umgang – und zwar nicht nur im Kündigungsschreiben und/oder Kündigungsgespräch, sondern mindestens für die verbleibende Zeit im Unternehmen, möglichst sogar darüber hinaus. Lästern und verbrannte Erde nutzen Ihnen nichts, im Gegenteil: Ein solches Verhalten beeinflusst den ersten Eindruck, den Sie bei Ihrem neuen Arbeitgeber hinterlassen.
  • Machen Sie reinen Tisch. Klären Sie Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten, bevor Sie gehen.
  • Seien Sie bereit zu einem Exit-Interview. Wenn Ihr bisheriger Arbeitgeber von Ihnen wissen will, was aus Ihrer Sicht im Unternehmen verbessert werden könnte, seien Sie konstruktiv. Damit helfen Sie nicht nur sich selbst zu einem guten letzten Eindruck, sondern auch Ihren Kollegen zu einem besseren Arbeitsplatz.
  • Setzen Sie weiterhin Ihre volle Arbeitskraft ein. Schließlich werden Sie dafür noch bezahlt und setzen so einen Akzent für Ihren letzten Eindruck.
  • Erleichtern Sie Ihren Kollegen die Übernahme Ihrer Aufgaben und stehen Sie auch nach Ihrem Weggang für Informationen zur Verfügung.
  • Setzen Sie vor Ihrem endgültigen Abgang Ihren Chef über den Stand Ihrer Projekte in Kenntnis, eventuell gemeinsam mit Ihrem Nachfolger.
  • Halten Sie Verschwiegenheitsklauseln ein. Auch Geheimnisverrat wirkt sich nicht positiv auf Ihren Einstieg im neuen Job aus.
  • Setzen Sie einen offiziellen Schlusspunkt, etwa mit einem Ausstand. Bedanken Sie sich auch an dieser Stelle noch einmal bei allen, loben Sie die Arbeit und Ihre Kollegen, heben Sie hervor, was Sie gelernt haben und welche Erfahrungen Sie sammeln konnten. Stützen Sie so Ihren letzten Eindruck und Ihr Netzwerk, das Ihnen später eventuell noch einmal weiterhilft.

Viele Fakten hat auch der Blog von stellenanzeigen.de zusammengefasst.

Welche Chancen sich für den Arbeitgeber aus einem Exit-Interview ergeben, hat das BirdieMatch-Team hier für Sie zusammengetragen.

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