DAS JOB-MATCHING-PORTAL FÜR LOGISTIK, SPEDITION, TRANSPORT UND KEP
Birdieblog
Aktuelle News zu Jobs in der Logistik-Branche

My Home is my LKW – aber die Lichterkette bleibt beim Fahren besser aus

Sie sehen schön aus, stören aber laut Vorschrift andere Verkehrsteilnehmer.

Das beleuchtete Namensschild, der zusätzliche Suchscheinwerfer: Nicht alles, was gefällt, ist im und am LKW erlaubt. Schon gar nicht, wenn es bei Dunkelheit im Fahrbetrieb eingeschaltet ist.

Die richtige Fahrzeugbeleuchtung ist entscheidend. Richtig ist, was den gesetzlichen Regelungen entspricht und funktioniert. Wer kein Bußgeld oder gar die Verweigerung der HU-Plakette riskieren will, sollte sich an die Vorgaben halten und auf zusätzliche Lichtquellen verzichten. Darauf hat kürzlich erneut der TÜV Rheinland hingewiesen. Grund für die Einschränkung: Andere Verkehrsteilnehmer sollen nicht abgelenkt, verwirrt oder im Fahrverhalten beeinträchtigt werden. Dies gilt auch für stimmungsvolle Innenbeleuchtungen: Sobald sie nach außen scheinen, sind derartige Lichtinstallationen verboten.

Der TÜV erläutert, dass jedes Kraftfahrzeug ist serienmäßig mit zwei Fernscheinwerfern ausgerüstet ist. Zusätzlich dürfen lediglich zwei weitere am Fahrzeug betrieben werden. Mögliche Anbauorte sind an der Fahrzeugfront oder auf dem Fahrzeugdach. Und die Experten haben eine Liste erstellt mit Leuchtmitteln, die nicht erlaubt sind:

  • unzulässige Scheinwerfer, die als Arbeitsscheinwerfer eingesetzt werden (auch an Dachbügeln)
  • beleuchtete Firmenschilder (auch im ausgeschalteten Zustand)
  • Begrenzungs- bzw. Umrissleuchten
  • Scheinwerfer am oder auf dem Führerhaus mit farbigem Licht
  • LED-Leuchten oder Lichtleisten an Windabweisern
  • farbige Leuchten oder farbige Rückstrahler
  • gelbe Rundumleuchten außerhalb der Vorgaben des § 52 Abs. 4 bzw. Abs. 11 StVZO
  • beleuchtete „Michelin-Männchen“ oder Ähnliches
  • Namensschilder oder Symbole mit (umlaufendem) Licht, auch an Führerhausrückwänden, sobald sie nach außen scheinen
  • Punktstrahler mit blauem oder andersfarbigem Licht.

Nicht nur der Unternehmer, auch die LKW-Fahrer selbst stehen hier in der Pflicht. Wer genau wissen will, was gesetzlich erlaubt ist und was nicht, kann sich auch an die Lichtexperten von TÜV Rheinland wenden: TÜV Rheinland Experten-Hotline: 0900 1238838 (1,86 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkkosten können abweichen.)

Kommentare

Momentan gibt es keine Kommentare

Neuer Kommentar

benötigt

benötigt (nicht veröffentlicht)

optional