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Logistik-Jobs: Personalkrise in Sicht?

Die drittgrößte Branche in Deutschland verzeichnet aktuell die meisten freien Stellen! (Foto-Quelle: Fotolia)

Alarmierende Zahlen: Im Juli 2017 führte das Segment der Verkehrs- und Logistik-Berufe die Liste der Vakanzen in Deutschland mit 57.200 gemeldeten offenen Stellen an – Fahrer nicht eingerechnet. Das geht aus der aktuellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BfA) hervor. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Stellenausschreibungen in der Logistik in diesem Juli um 23,2 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Im Juli zählte die BfA insgesamt rund 750.000 freie Stellen auf dem Arbeitsmarkt, 11,3 Prozent mehr als im Juli 2016. Die Zahl der vakanten Jobs für Fahrzeug- und Transportgeräteführer belief sich im untersuchten Zeitraum auf 44.300. Das waren ebenfalls 14,7 Prozent mehr als im Juli des vergangenen Jahres.

Offenbar schaffen es immer mehr Unternehmen nicht mehr, offene Stellen in der Logistik zeitnah mit passgenauen Bewerbern zu besetzen. Warum?

Der Fachkräftemangel in allen Bereichen – vom Fahrer bis zum Niederlassungsleiter, in Spedition, Transport- und KEP-Unternehmen – wird einerseits verschärft durch Angebote aus Industrie und Handel, die für ihre Logistik-Jobs ebenfalls Kandidaten suchen. Darüber hinaus ist der Markt nicht homogen: Während beispielsweise in Bundesländern wie Baden-Württemberg Vollbeschäftigung nicht nur für Logistiker herrscht, sieht es in anderen Bundesländern anders aus. Andererseits finden nicht alle Bewerber auf dem Logistik-Stellenmarkt auf Anhieb einen neuen Job – trotz positiver Situation für Arbeitnehmer. Dies liegt unter anderem an der Intransparenz des Marktes und der geringen Umzugsbereitschaft der Arbeitnehmer, aber vor allem daran, dass nicht jede Logistik-Stelle zu jedem Bewerber passt. Und halbherzige oder gar Fehlbesetzungen sollten bei Logistik-Jobs dringend vermieden werden: Der Frust der Mitarbeiter im Unternehmen steigt ebenso wie der von neuen Kollegen. Dies führt zu einer hohen Mitarbeiterfluktuation, welche die Firmen finanziell belastet, mit Produktivitätsverlust einhergeht und die Kundenbindung schädigen kann.

Für beide Seiten bietet das Job-Matching-Portal für Logistik, Spedition, Transport und KEP – BirdieMatch – eine Lösung. Unternehmen können ohne großen Aufwand ihre Angebote für Logistik-Jobs eintragen und dabei auf Besonderheiten neben der eigentlichen Tätigkeit hinweisen. Das können flexible Arbeitszeitmodelle, Dienstwagen, Kindergarten um die Ecke, Aufstiegschancen oder anderes sein. Damit heben sich Ausschreibungen in der Logistik-Jobbörse BirdieMatch von anderen Angeboten ab. Logistiker auf Jobsuche oder mit einer gewissen Wechselbereitschaft stellen ihr Profil mit Fertigkeiten und Erfahrungen ein und können ihrerseits zusätzlich besondere Wünsche und auch ihre beruflichen Ziele abspeichern. Die Suche nach der passgenauen Stelle beziehungsweise dem idealen Kandidaten für das ausgeschriebene Jobangebot in der Logistik läuft automatisch über speziell programmierte Matching-Algorithmen. So werden beiden Seiten nur wirklich stimmige Vorschläge gemacht. Wer bei BirdieMatch angemeldet ist, hat also keinen Grund, sich vor der schwierigen Situation auf dem Logistik-Stellenmarkt zu fürchten. Probieren Sie es aus!

Wer selbst noch einmal die Statistik der Arbeitsagentur einsehen möchte: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201706/arbeitsmarktberichte/topten-top-ten/top-ten-d-0-201706-pdf.pdf