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Traum-Logistik-Job bekommen – und dann?

Nach dem Vertragsschluss startet die Probezeit im neuen Logistik-Job. (Foto-Quelle: Fotolia)

Die Bewerbung endet nicht mit dem Jobvertrag. Die dort vereinbarte Probezeit gehört mit dazu – ist aber auch Ihre große Chance. Ziel: Machen Sie sich innerhalb von 100 Tagen unentbehrlich in Ihrem neuen Logistik-Job!

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Probezeit übrigens nicht. Aber wenn nicht im Arbeitsvertrag, so ist sie oft im Tarifvertrag verankert. In der Regel dauert sie zwischen drei und sechs Monaten. Untersuchungen haben ergeben, dass während oder nach der Probezeit zehn bis fünfzehn Prozent der Arbeitsverträge wieder gelöst werden. Dies gilt nicht nur für Stellen in der Logistik und geht nicht immer vom Unternehmen aus. Man muss zueinander passen: Unternehmen und Kandidat, Kandidat und Team.

Logistiker auf dem Prüfstand

In der Probezeit werden Sie in einem breiten Umfeld unter die Lupe genommen – in diversen Situationen und von vielen Mitarbeitern: Was können Sie als Logistiker tatsächlich? Wie gehen Sie mit Routinen, Besprechungen und stressigen Situationen um? Wie kommunizieren Sie und sind Sie ein angenehmer Kollege? Bereiten Sie sich also gut auf Ihre neue Situation vor.

Grundsätzlich lässt sich die Probezeit in drei Phasen einteilen:

  • Kennenlernen von Aufgaben, Mitarbeitern, Strukturen, Umfeld etc. Sie sind Lernender. Beobachten Sie, nehmen Sie Tipps an.
  • Anpassen an die Rolle, die Sie im Unternehmensgefüge übernehmen. Haben Sie gelernt, sich in die Unternehmenskultur einzufügen? Kommen Sie mit den Anforderungen an Sie zurecht?
  • Unentbehrlich werden. Nach etwa drei Monaten kennen Sie Ihre Aufgaben und das Drumherum, haben sich integriert und sowohl mit Fachwissen als auch mit sozialer Kompetenz überzeugt.

Was Sie dringend während der Probezeit vermeiden sollten, hat die Karriereberatung Hesse/Schrader – Büro für Berufsstrategie auf ihrer Internetseite unter https://www.berufsstrategie.de/bewerbung-karriere-soft-skills/probezeit-job-fehler.php zusammengestellt. Dazu gehören: schlechte Arbeitsleistung, Fehler nicht zugeben, kein Feedback einholen, Arroganz, Kritik und Besserwisserei, lockeres Mundwerk, Dienstwege ignorieren, zu viel Tuchfühlung, Unpünktlichkeit, Fehlzeiten und Urlaubswünsche während der Probezeit.

 Wenn Sie also auch sechs Monate nach Antritt Ihrer neuen Stelle als Logistiker noch im Unternehmen arbeiten wollen, sollten Sie diese Tipps beherzigen.