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Besser Nein sagen

„Nein“ sagen fällt manchmal nicht leicht, aber man kann es lernen! (Foto-Quelle: Fotolia)

Nein zu sagen fällt vielen Menschen schwer. Es ist aber wichtig, um den eigenen Standpunkt durchzusetzen, sich abzugrenzen und Freiräume zu bewahren. Karriere-Coach und Buchautor Martin Wehrle hat einige Tipps parat:

1. Nehmen Sie sich Zeit. Also nicht sofort auf ein Anliegen antworten, sondern sagen: „Ich komme gleich auf Dich/Sie zurück.“ Nun können Sie sich innerlich sammeln und dann ein klares Nein aussprechen – sofern Sie das wollen.

2. Seien Sie eindeutig in Ihrem Nein. Sagen Sie zum Beispiel: „Nein, das passt bei mir nicht.“ Meiden Sie sprachliche Weichmacher wie „Eigentlich wollte ich ja nicht …“, denn sonst hört Ihr Gesprächspartner, dass Sie innerlich wanken – und wird nachsetzen.

3. Entschuldigen Sie sich nicht für Ihr Nein. Wenn Sie Sätze sagen wie „Sorry, dass ich Dich jetzt enttäuschen muss …“, dann wird Ihr schlechtes Gewissen offensichtlich. Und schon wird Ihr Nein torpediert.

4. Verzichten Sie auf lange Begründungen. Je mehr Argumente Sie für Ihr Nein aufführen, desto mehr Ansätze zum Nachhaken liefern Sie. Wer zum Beispiel sagt, er könne nicht, weil er die Kinder abholen müsse, hört sofort: „Kann das nicht jemand anderes machen?“ Dagegen bleibt eine unbestimmte Begründung („Das passt jetzt nicht!“) unanfechtbar.

5. Nutzen Sie Sprache und Körpersprache. Sprechen Sie tief, wenn Sie Nein sagen, verschränken Sie gerne die Arme und halten Sie den Blickkontakt. Das signalisiert, dass Sie entschlossen sind – und gut abgegrenzt.

Wehrle erklärt seine Ratschläge auch in einem Video: https://www.youtube.com/watch?v=zGoJ6Qw44eU