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Bewerbung um Logistik-Job versendet: Nachhaken erlaubt?

Was tun, wenn die Bewerbung abgeschickt ist, sich aber niemand meldet? (Foto-Quelle: Fotolia)

Endlich ist sie ´raus, die Bewerbung. Fristgerecht, individuell und genau passend für den angebotenen Job. Doch außer – selten und meist nur bei größeren Unternehmen – einer maschinell erzeugten Eingangsbestätigung passiert erst einmal nichts. Je länger, desto mehr steigt die Unsicherheit. Ist der zuständige Mitarbeiter im Urlaub? Kann man vielleicht das Blatt mit einem Anruf in der Personalabteilung zum Guten wenden? Nervt eine Nachfrage oder zeigt sie Interesse am Job?

Wer nach Wochen noch nichts vom Unternehmen gehört hat, darf sich nach dem Stand seiner Bewerbung erkundigen, ist im Karriere-Blog von karriere.at zu lesen. Zwei bis drei Wochen sind allerdings vollkommen normal und kein Grund für Unruhe. Oft müssen diverse Bewerbungen gesichtet und an weitere Verantwortliche geschickt werden. Dauert es länger, sind eine E-Mail oder ein Anruf möglich.

Noch besser: Nutzen Sie die Logistik-Jobbörse von BirdieMatch. Hier ist für alle Personaler eine Erinnerungsfunktion eingebaut, dass die Antwort an den Bewerber noch aussteht.

Telefonieren oder mailen

Ein Telefongespräch ist persönlich – und kann Überraschungen bergen: Hat der Personaler gerade Zeit, könnte er Sie in ein Jobinterview verwickeln. Halten Sie daher Ihre Unterlagen bereit und telefonieren Sie nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, rät karriere.at. Fragen Sie zu Beginn des Gesprächs, ob Ihr Anruf passt oder ob Sie sich später (wann?) wieder melden sollen. Kennen Sie die E-Mail-Adresse des verantwortlichen Personalers, können Sie auch auf diesem Weg nachfragen. So hat der Verantwortliche in der HR-Abteilung die Möglichkeit, vor seiner Antwort Ihre Bewerbung nachzuschlagen.

Achtung!

Eine SMS zu schicken, ist vollkommen unpassend, der Kontakt über ein privates Social-Media-Profil ebenfalls und auch eine Nachricht an die Firmen-Facebook-Seite oder die Pinnwand des Unternehmens macht keinen guten Eindruck. Zudem hat derjenige, der die Social-Media-Kanäle des Unternehmens betreut, nur selten etwas mit der Personalarbeit im Unternehmen zu tun. Eine E-Mail sollte kurz und höflich formuliert sein sowie natürlich ebenso wie die Bewerbung keine Rechtschreibfehler enthalten. Wie in einer Mail müssen Sie auch am Telefon auf Ihren Ton achten und Ihr Temperament zügeln. Sollte Ihr Gesprächspartner nicht anwesend sein, bitten Sie im Sekretariat um einen Rückruf, fordern Sie ihn nicht. Bedenken Sie: Dies ist der erste echte Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem potenziellen Arbeitgeber.

Wir von BirdieMatch, dem Job-Matching-Portal für Logistik-Jobs, raten darüber hinaus davon ab zu versuchen, Druck auszuüben. Die Aussage, man müsse langsam mal Bescheid wissen, weil man noch andere Angebote habe, zieht nicht. Die meisten Personaler werden das nicht glauben – und sie lassen sich weder gern anlügen noch unter Druck setzen. Die Originalmeldung finden Sie unter: http://www.karriere.at/blog/bewerbung-nachfragen.html