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Branchenimage der Logistik vom Unternehmensimage trennen

Unternehmen haben die Chance, sich mit Zertifikaten von Anderen abzuheben. (Foto-Quelle: Fotolia)

Unternehmen können sich von der Masse ihrer Konkurrenten abheben – und damit auch vom Image der Branche. Dies gilt auch für Speditionen, Transporteure sowie Logistiker und kann etwa durch eine besondere Qualifizierung zum Wohle der Arbeitnehmer geschehen – und zum Wohle der Besetzung Ihrer offenen Stellen in der Logistik.

Auszubildende achten auf Zertifikate wie „bester Arbeitgeber“, Arbeitnehmer beispielsweise auf das Zertifikat für „familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik“. Im Juni haben 353 Arbeitgeber diese Auszeichnung erhalten. Das Audit unterstützt Unternehmen darin, maßgeschneiderte und gewinnbringende Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben umzusetzen und die Vereinbarkeit in der Unternehmenskultur zu verankern.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley betonte bei der Verleihung der Zertifikate unter anderem: „Familienfreundlich zu sein und auf Vereinbarkeitsfragen einzugehen, lohnt sich für jeden Arbeitgeber: Die Motivation der Beschäftigten steigt und die Bindung an das Unternehmen wächst. … Parallel zu staatlichen Investitionen in die Betreuung und in gezielte Familienleistungen sind auch Investitionen der Unternehmen in familienfreundliche Angebote notwendig. Dazu gehören zum Beispiel mobiles Arbeiten, Betriebskitas und innovative Arbeitszeitmodelle.“ Darüber hinaus seien beispielsweise Lösungen zur erhöhten Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand wünschenswert.

Insgesamt tragen derzeit 971 Arbeitgeber das Zertifikat – mit zusammen rund 1,86 Mio. Beschäftigten und 1,46 Mio. Studierenden. Die Auditierung erfolgt über die „Beruf und Familie Service GmbH“.