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Für künftige Logistik-Jobs: LKW mit Brennstoffzellenantrieb

Speditionen werden bei der Umstellung auf neue Technologien die Nase vorne haben. (Foto-Quelle: Fotolia)

Die Disposition werden E-Trucks kaum verändern, aber die Umweltbilanz der Transportbranche. Und da immer mehr Verlader die Logistikkette in ihre eigene Umweltbilanz einbeziehen, werden die Speditionen die Nase vorn haben, die frühzeitig auf neue Technologien setzen. Das sichert gleichzeitig die Logistik-Jobs in diesen Unternehmen.

 

Darum ein kurzer Blick auf den Stand der E-Technik:

Bisher ist ein angekündigter Tesla-Truck mit Batterietechnik in aller Munde. Hinzu kommen von Daimler avisierte Verteiler-LKW unter der Bezeichnung „Urban E-Truck“ mit 200 km Reichweite über elektrische Energie aus Batterien, die 2020 auf den Markt kommen sollen. Nun hat das US-amerikanische Unternehmen Nicola Motor Company angekündigt, 2021 einen E-Truck mit Brennstoffzelle und knapp 2000 km Reichweite auf den Markt zu bringen.

 

Ob Batterie oder Brennstoffzelle, bei der Strom für den Elektromotor direkt an Bord aus der Reaktion von Wasser- mit Sauerstoff erzeugt wird, die bessere Technik ist, wird sich noch zeigen. Die Reichweite ist bei der Verwendung von Brennstoffzellen allerdings potenziell viel größer, da sie allein vom Fassungsvermögen des Tanks abhängt. Zudem dauert die Betankung kaum länger als bei einem Dieselfahrzeug.

 

Die Antriebstechnik für die Trucks mit 1000 PS und 2700 Nm Drehmoment soll z.B. Bosch liefern. Motor, Leistungselektronik und Getriebe treiben unmittelbar die von Bosch selbst entwickelte E-Achse an. „Durch die Reduktion von Schnittstellen und Bauteilen wie Hochvoltkabel, Stecker und Kühlkomponenten werden Effizienzverluste zusätzlich minimiert“, heißt es bei Bosch. Außerdem würden die drei Komponenten kompakt miteinander kombiniert und Elemente zur Lagerung der drehenden Bauteile könnten entfallen. Derzeit testet Bosch Prototypen der Achse. Sie soll letztendlich für diverse Fahrzeugarten sowie Hinter- und Vorderachse anwendbar sein.

 

Je flexibler Bauteile sind, desto größer ist die Stückzahl, in der sie hergestellt werden können. Das wiederum macht die Technik günstiger und damit erschwinglich für Unternehmen. Wer sich die neuen LKW leisten kann, sichert die Zukunft seines Unternehmens und damit auch die seiner Logistik-Jobs.

 

Den ganzen Bericht von Werner Grosch auf „INGENIEUR.de“ finden Sie unter: http://www.ingenieur.de/Themen/Elektromobilitaet/E-Truck-Bosch-Antrieb-2000-km-weit-fahren?utm_source=ingenieurkarriereNews&utm_medium=email&utm_campaign=ingenieurkarriereNews_20171019