Birdieblog
Immer auf dem neuesten Stand

Veränderte Bedürfnisse erfordern flexible Arbeitszeiten in Spedition, Transport und Logistik

Die Forderung: Höhere zeitliche Flexibilität bei der Arbeitszeiteinteilung um konkurrenzfähig zu bleiben (Foto-Quelle: Fotolia)

Heutzutage ist es für jeden Verbraucher selbstverständlich, jederzeit weltweit online zu bestellen und sein Produkt in kürzester Zeit zu erhalten oder im Supermarkt stets vor vollen Regalen zu stehen. Diese gewachsenen Bedürfnisse wirken sich unmittelbar auf die Arbeitsprozesse in den Unternehmen der Speditions-, Transport- und Logistikbranche aus. „Unsere Branche gerät unter zunehmenden Druck. Auf der einen Seite stehen die Kunden mit ihren Wünschen und Forderungen, auf der anderen Seite der Gesetzgeber, der die Unternehmen derzeit in ein enges Korsett bei der Arbeitszeiteinteilung durch das Arbeitszeitgesetz drängt“, erklärt Edina Brenner, Geschäftsführerin des Landesverbands Bayerischer Spediteure (LBS).

Im globalen Wettbewerb interessiere es nicht, ob das für die Dienstleistung erforderliche tägliche Arbeitszeitkontingent des Logistikers noch zur Verfügung steht oder gerade aufgebraucht ist. Das führt laut Brenner zu massiven Problemen bei der Arbeitszeiteinteilung der Mitarbeiter. Um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, brauche die Speditions- und Logistikbranche daher eine wesentlich höhere zeitliche Flexibilität, ist der LBS überzeugt.

Flexibilität fordern auf der anderen Seite auch die Arbeitnehmer in der Branche. Im Zeitalter der „Work-Life-Balance“ werden starre tägliche Arbeitszeitregelungen gerade auch arbeitnehmerseitig in Frage gestellt. Für den eigenen persönlichen Freiraum, für ein Mehr an Flexibilität in der Kinderbetreuung, für die Pflege von Angehörigen beispielsweise oder für Fortbildungen. Gleichzeitig wächst durch mehr Flexibilität die Zufriedenheit der Belegschaft. Die Tätigkeiten in Spedition, Transport und Logistik gewinnen an Attraktivität, wenn Flexibilität möglich ist. Dies ist in Zeiten wachsenden Fachkräftemangels ein wichtiges Argument.

„Wir setzen uns daher für eine flexible Verteilung der Arbeitszeit ein, weg von der täglichen hin zur wöchentlichen Betrachtung. Auch braucht unsere Speditions- und Logistikbranche flexible Lösungen für die Wochenendarbeit. Dabei betonen wir, dass es nicht um die Erhöhung des gesetzlichen Arbeitszeitvolumens geht“, formuliert Brenner die Position des LBS.

Weitere Infos:

LBS Brennpunkt - LBS engagiert sich für flexible Arbeitszeiten in einer Welt mit veränderten Bedürfnissen auf Kunden- und Arbeitnehmerseite.pdf

Broschüre Arbeitszeitkampagne vbw - LBS.pdf

https://so-moechte-ich-arbeiten.de/Praxisbeispiele/Spedition-und-Logistik-LBS

Arbeitgeber mit entsprechender Flexibilität finden Sie, wenn Sie in Ihrem Bewerberprofil auf dem Job-Matching-Portal BirdieMatch Ihre Arbeitszeitwünsche angeben. Probieren Sie es aus!