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Gespräch mitschneiden: Keine gute Idee im Logistik-Job

Auch in der Logistik gilt: Gespräche dürfen grundsätzlich nur mit Einwilligung aufgenommen werden. (Foto-Quelle: Fotolia)

Egal, ob Kundengespräche oder solche mit dem Chef: Sie dürfen Gespräche nur aufnehmen, wenn Sie zuvor über Ihren Wunsch informiert und Ihren Gesprächspartner um Erlaubnis gebeten haben.

Tun Sie es ohne diese Voraussetzungen, so verletzen Sie das Persönlichkeitsrecht des Aufgenommenen. Dies kann wiederum zur fristlosen Kündigung Ihres Logistik-Jobs führen, wenn Arbeitsgerichte das Vertrauensverhältnis zwischen beiden Parteien als derart zerstört ansehen, dass eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung möglich ist. Ebenso sind eine verhaltensbedingte ordentliche Kündigung oder auch „nur“ eine Abmahnung drin.

Wollen Sie den Verlauf eines Personalgesprächs festhalten, können Sie ein Betriebsratsmitglied oder eine Person Ihres Vertrauens zum Termin hinzuziehen. Oder Sie fertigen ein Gesprächsprotokoll an, das nach Ende des Gesprächs von allen Teilnehmern unterzeichnet wird.