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Home Office in Zeiten von Corona

Mann am Laptop im Home Office
Viele Arbeitnehmer arbeiten derzeit im Home Office um sich vor einer Ansteckung zu schützen ©Burst von canva

Um die Verbreitung des Coronavirus (Covid-19 Virus) gering zu halten, können Unternehmen ihre Mitarbeiter, so wie es in ihrem Beruf möglich ist, von zu Hause arbeiten lassen.

In einem kostenlos bereitgestellten Guide des Magazins t3n finden Sie alles zum Thema Home Office in Zeiten von Corona. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

1. Habe ich ein Recht auf Home Office?

Ein Recht auf Home Office gibt es ist Deutschland nicht, auch nicht in der aktuellen Situation. Jedoch hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gegenüber eine Schutzpflicht, die spätestens bei der Infizierung eines Mitarbeiters mit dem Covid-19 Virus greifen muss. Aber auch Mitarbeiter sind ihrem Arbeitgeber gegenüber verpflichtet, mitzuteilen, wenn er oder sie in Kontakt mit einer infizierten Person stand oder sich in einem der vom Robert Koch Institut ausgewiesenen Risikogebiete aufgehalten hat. In diesem Fall können sich betroffene Mitarbeiter bezahlt freistellen lassen. 

2. Wie soll ich meinen Arbeitsplatz einrichten?

Wer mit PC, Notebook oder Smartphone kommuniziert und sensible Daten der Arbeitsstelle austauscht, kann an seinem Heimarbeitsplatz ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) nutzen, welches im Falle von Heimarbeit von einem IT-Mitarbeiter der Firma aufgesetzt werden sollte. Es gilt außerdem, auf eine gesunde Körperhaltung am Schreibtisch zu achten. Die Faustregel zur Körperhaltung: alles im 90-Grad-Winkel. Die Füße zum Boden sowie die Arme zur Tastaturleiste sollten sich 90 Grad-Winkel befinden, ebenso wie die Schultern zur Rückenlehne.

3. Wie soll ich im Home Office mit Kollegen kommunizieren?

Tools, um die Kommunikation zu erhalten, sind im Home Office unverzichtbar. Nicht nur das Telefon, sondern auch sichere Messenger, Cloudspeicher-Dienste für den Datenzugriff und ein Videochat-Tool wie Skype oder Zoom für die Face-to-Face-Kommunikation und Meetings unterstützen im Home Office, damit weiterhin eine reibungslose Kommunikation mit dem Team sichergestellt ist. Fällt das persönliche Gespräch im Büro weg, ist es umso wichtiger, im ständigen Austausch miteinander zu stehen.

An- und Abwesenheiten sollten mit den Kollegen kommuniziert werden, feste Pausenzeiten können im Vorhinein mitgeteilt werden. In Messaging-Tools gibt es meistens auch die Möglichkeit, eine Notiz einzustellen. Wer also beim Mittagessen ist, kurz einen Einkauf erledigt oder das Baby wickeln muss, kann eine Notiz hinterlassen und so die Kollegen über die Abwesenheit informieren. Will man auch während der Pausenzeit erreichbar sein, kann das Handy mitgenommen werden.

4. Wo soll ich meinen Arbeitsplatz einrichten?

In der Küche, im Schlafzimmer oder sogar im Kinderzimmer arbeiten? Bitte nicht. So wie es in der Wohnung möglich ist, sollte ein dauerhaft ungestörter Arbeitsplatz eingerichtet werden. Dabei ist es wichtig, dass man nicht durch Nebengeräusche abgelenkt wird und auch der Schlafplatz nicht mit Arbeit in Verbindung gebracht wird. Wenn die Wohnung keine Trennung zulässt, dann sollte man so gut es geht alle Störfaktoren während der Arbeitszeit minimieren – ein aufgestellter Zeitplan kann helfen, zwischen Arbeits- & Freizeit zu unterscheiden.

5. Wie soll ein Meeting mit mehreren Personen abgehalten werden?

Ist das Treffen notwendig und lässt sich nicht über E-Mail oder Telefon klären, da zu viele Menschen involviert sind oder die Thematik eine größere Diskussion verlangt, kann ein Meeting einberufen werden. Über die zuvor genannten Video-Chat-Tools kann problemlos mit mehreren Parteien kommuniziert werden. Aber auch hier gilt genauso wie bei persönlichen Meetings: um es effizient zu gestalten, sollte die Teilnehmerzahl nicht größer als sein. Wer das Meeting einberuft, erstellt und versendet im Vorhinein die Agenda, ein Protokollant sollte die wichtigsten Punkte und Action-Items festhalten. Und da Meetings als Zeitfresser gelten, sollten sie immer zeitlich begrenzt!

6. Woher weiß mein Team, woran ich gerade arbeite?

Hier gilt Punkt 3: erreichbar sein! Man sollte sich überlegen, mit wem man im Büro über den aktuellen Projektstand, Probleme oder Hindernisse sprechen würden. Wichtig ist, die Arbeit transparent zu machen – anstatt dem Kollegen das kurze Update an der Kaffeemaschine zu geben, greift man zum Telefon, schickt eine Nachricht oder nutzt Online-Projektmanagement-Tools wie Trello, um das große Ganze im Überblick zu behalten. Jedem Telefonanruf sollte jedoch die Überlegung vorausgehen, ob man dem Kollegen nicht auch eine Nachricht schicken könnte, anstatt ihn anzurufen. Wer ständig durch das Telefon unterbrochen wird, muss erst wieder in seinen Workflow zurückfinden.

7. Wie vermeide ich Bewegungsmangel im Home Office?

Fitnessstudios sind geschlossen, die morgendliche Radtour zum Arbeitsplatz fällt auch weg. Um zu verhindern, dass der Bewegungsmangel unserem Körper schadet, können zu Hause kleine Workouts gemacht werden. Zahlreiche Plattformen, Youtube & vielleicht sogar eine App des eigenen Fitness-Studio bieten Anleitungen für den Sport zu Hause. Arbeiten mit dem eigenen Körpergewicht oder zwei Wasserflaschen, um kleine Gewichte zur Hand zu haben sowie das Springseil der Kinder können die Wohnung zu einem eigenen kleinen Fitnessstudio werden lassen. Wichtig ist, dass möglichst viel Bewegung in den Home Office Alltag integriert wird, jede Stunde einmal aufstehen, sich etwas bewegen und stretchen, sind dabei das Minimum.

8. Welche Hygienemaßnahmen muss ich im Home Office beachten?

Hier sind die 5 wichtigsten Tipps (diese sind allgemein gültig und nicht nur im Home Office anzuwenden):

  •  Regelmäßig die Hände waschen!

20-30 Sekunden (oder auch zweimal Happy Birthday” singend) unter Wasser die Hände von allen Seiten einseifen, ist die wichtigste Maßnahme, nachdem man sich außerhalb der Wohnung aufgehalten hat, die Nase geputzt hat oder auf der Toilette war. Wer sich zu Hause die Hände wäscht, braucht dort kein Desinfektionsmittel. Die Arbeitsgeräte sollten jedoch täglich mit Reinigungs- oder Desinfektionsmittel gesäubert werden, denn auch dort können sich Viren für eine gewisse Zeit tummeln.

  • Nicht ins Gesicht fassen

Die Schleimhäute in Mund, Nase und Augen sind besonders anfällig für Infektionen.

    • In die Armbeuge niesen und husten

    Um Krankheitserreger nicht über die Hände weiterzugeben: in die Armbeuge niesen!

    • Die Anzahl der sozialen Kontakte minimieren

    Kontakt zu anderen Menschen sollte – soweit es geht – vermieden werden. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen ist das die effektivste Möglichkeit. Auch wenn es schwerfällt, sollten Zusammenkünfte mit Freunden vermieden werden, solange es die Experten für nötig halten. Telefonieren oder ein “Treffen” über Video-Chat kann diese Zeit überbrücken. 

    •  Wer krank ist: ärztlichen Rat einholen und nicht arbeiten

    Wer sich unwohl fühlt, kann von einem Arzt momentan (Stand: März 2020) telefonisch für bis zu 7 Tage arbeitsunfähig geschrieben werden. Damit werden derzeit unnötige Praxisbesuche vermieden. Wer Symptome der Covid-19-Erkrankung aufweist, hat sich an die Hinweise des Bundesgesundheitsministeriums zu halten.

    (Quelle: Infektionsschutz.de)

     

    9. Wie informiere ich mich über die aktuelle Lage

    Viele Falschmeldungen kursieren aktuell über das Coronavirus. Die Verbreitung dieser Meldungen im Bekanntenkreis und in den sozialen Medien sollte unbedingt vermieden werden. Vertrauensvolle Informationen können über das Bundesministerium für Gesundheit und das Robert-Koch-Institut bezogen werden.

     

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