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Karriere-Styling – erforderlich für einen Job in der Logistik?

Wieviel Karriere-Styling braucht Ihr Traumjob in der Logistik? (Foto-Quelle: Fotolia)

Wie klappt der Einstieg in einen gut bezahlten, interessanten und Perspektiven bietenden Logistik-Job am besten? Die meisten haben hier ganz konkrete Vorstellungen. Der Lebenslauf sollte beispielsweise den Besuch einer Elite-Uni, möglichst einen Master-Abschluss und einen längeren Auslandsaufenthalt während der Schul- oder Ausbildungszeit enthalten. Zudem sind ständige Erreichbarkeit und Networking unabdingbar. Stimmt das?

Für einen Job in der Logistik ist ein Studium nicht unbedingt erforderlich. Noch immer wird viel Wert auf kaufmännisch ausgebildete Fachkräfte gelegt, die sich aus eigener Initiative weiter qualifizieren. Duale Studenten, die sowohl im Unternehmen ausgebildet werden als auch studieren, sind bei einigen Arbeitgebern mittlerweile sehr beliebt für Logistik-Jobs. Studenten ohne Praxiserfahrung dagegen starten eher mit einem Praktikum oder studienbegleitend mit einer Werkstudententätigkeit – wenn sie denn eine dieser seltenen Möglichkeiten ergreifen können. Entsprechend spielen Elite-Universitäten oder renommierte private Hochschulen für die meisten Jobs in der Logistik keine Rolle. Ein Masterabschluss dagegen kann wie eine Weiterbildung gesehen werden und vertieft eine Richtung, die ein Arbeitnehmer vielleicht bereits eingeschlagen hat. Dann können die zusätzlich erworbenen tiefgehenden theoretischen Kenntnisse die Karriere in der Logistik beflügeln. Zudem können einige Masterstudiengänge auch berufsbegleitend absolviert werden. Ob Master oder Bachelor: Bei der Wahl der Hochschule sollte auf Spezialisierungsmöglichkeiten, die zu Jobs in der Logistik passen, Lehrpläne, Möglichkeiten für Praktika und Projekte geachtet werden.

Ein Auslandsaufenthalt steht für Neugier, Selbstständigkeit, sich etwas zutrauen und Sprachkenntnisse. Diese Punkte sind für Logistik-Jobs durchaus wichtig. Besonders auf Soft Skills kommt es Personalern heute an, Noten verlieren an Bedeutung. Sprachkenntnisse lassen sich natürlich auch auf anderen Wegen erreichen.

Ständige Erreichbarkeit ist nicht karriereentscheidend und muss die Ausnahme bleiben. Auch für Jobs in der Logistik gilt: Jeder braucht Zeit zum Abschalten. Dies ist auch sinnvoll zur Vorbeugung gegen Krankheiten wie Burnout, Depressionen, Magen-Darm-Beschwerden, Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ständige Erreichbarkeit kann auf Dauer die Leistungsfähigkeit einschränken und damit der Karriere mehr schaden als dienen. Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit sollte klar geregelt sein.

Kontakte können ungeahnte Möglichkeiten eröffnen und den hierarchischen Aufstieg im Logistik-Job erleichtern. Wichtig ist nicht, besonders viele Kontakte zu haben, sondern qualitativ hochwertige – und solche, zu denen man ein persönliches Verhältnis aufgebaut hat. Nur die erinnern sich an Sie, wenn Ihr Traumjob zu besetzen ist.