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Vom Kellnern und Verkaufen

Vom Kellner zum Logistiker – Karrierewege werden individueller (Foto-Quelle: Fotolia)

Sie haben zwischendurch mal etwas anderes als einen Job in der Logistik gemacht? Sie wissen nicht, wie Sie die zehn Monate Ihres Lebens in einem indischen Ashram zur Vertiefung Ihrer Yoga-Kenntnisse im Lebenslauf verpacken sollen? Ein Berufsweg, der nicht vollkommen geradlinig verläuft, sei heute kein Problem mehr, schreibt HR-Expertin Sophia von Rundstedt in der Kolumne „Rat der Weisen“ für den Xing-Kooperationspartner Bewerbung.com. Sie ist Geschäftsführerin einer gleichnamigen Beratung. Kurven und Sackgassen seien – anders als noch vor 15 bis 20 Jahren – erlaubt und würden künftig zunehmen.

Frau von Rundstedt geht davon aus, dass Karrierewege immer individueller werden und in Zukunft eher einem Mosaik gleichen. Dies kommt aber auch den sich verändernden Aufgaben in der Arbeitswelt entgegen, in der es für viele Aufgaben keine Ausbildung gibt, sondern implizites Wissen und Können entscheidend sind. Also können Schleifen im Lebenslauf hilfreich sein. Sie sollten diese allerdings positiv für die neue angestrebte Aufgabe begründen und sagen können, warum Sie für den jeweiligen Logistik-Job die oder der Richtige sind. Wer gekellnert oder in einem Laden verkauft hat, kennt sich im Umgang mit Kunden bestens aus, wer Entspannungsübungen beherrscht, bleibt gelassen. Gleichzeitig zählen neben dem Karriereweg die persönliche Einstellung, wie etwa der Wille, sich selbst neue Fähigkeiten anzueignen, und die Begeisterung für ein Thema. Die detaillierte Meinung von Frau von Rundstedt finden Sie unter: https://spielraum.xing.com/2017/03/sophia-von-rundstedt-tipps-karrierewege/