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KEP-Branche bietet mehr Arbeitsplätze für Logistiker

Ein Anstieg der Sendungen bedeutet auch eine höhere Nachfrage nach Mitarbeitern in Kurier-Express-Paket-Diensten. (Foto-Quelle: Fotolia)

Mehr als 10 Mio. Sendungen pro Zustelltag haben die KEP-Dienstleister im vergangenen Jahr in Deutschland ausgeliefert. Das geht aus der aktuellen jährlichen KEP-Studie hervor, die KE-Consult Kurte & Esser GbR im Auftrag des Bundesverbands Paket und Expresslogistik (BIEK) erstellt. Florian Gerster, Vorsitzender des BIEK, dazu: „Die Kurier-, Express- und Paketdienstleister in Deutschland haben es 2016 geschafft, die Schallmauer von 3 Mrd. Sendungen zu durchbrechen. Eine außerordentliche Leistung, die unter anderem zeigt, dass KEP-Dienste für den weltweiten E-Commerce unerlässlich sind. Und die Perspektiven sind gut. Denn selbst wenn unsere Branche Unplanbares im Griff behalten muss, wird unser Wachstum weitergehen. Das gilt sowohl für Sendungsvolumina als auch für Umsätze und nicht zuletzt für die Anzahl an Jobs, die wir hierzulande schaffen.“

2016 arbeiteten in der KEP-Branche rund 219 400 Menschen – 10 000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr. Der Gesamtumsatz der Branche kletterte auf 18,5 Mrd. EUR (plus 6,2 %). Dabei nahm die Bedeutung von B2C- und internationalen Sendungen nochmals zu. Ihre Anzahl ist um 13,2 % gegenüber dem Wert von 2015 gewachsen.

Auch die B2B-Sendungen setzten ihren Wachstumskurs fort, wenn auch weniger stark: Ihr Plus hat bei 0,6 % gelegen. Die Zahl der internationalen Paketsendungen ist um 8,7 % gestiegen.

Für 2017 rechnen die Berater mit einem Anstieg des gesamten Sendungsvolumens um 6 %, also etwa 180 Mio. Sendungen. Wesentliche Treiber seien der zunehmende nationale und grenzüberschreitende Online-Handel sowie die stabile Lage der deutschen und internationalen Wirtschaft.

Die Studie zum Download finden Sie hier.