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Birdieblog
Aktuelle News zu Jobs in der Logistik-Branche

Lager: Ballungsraum für digitale Innovationen

An der Digitalisierung kommen auch Warenlager und Logistiker nicht vorbei

Autonom fahrende Vehikel, fahrerlose Regalbediengeräte, Datenbrillen, Picking-Roboter: Gerade im Lager trifft man häufig auf innovative Technik. Der Mensch wird trotzdem nicht überflüssig.

Eines der großen Themen der Messe „transport logistic“, die vom 4. bis 7. Juni 2019 in München stattfindet, ist „Intralogistik, Warehouse Management Systems, Auto-ID, Verpackungen“. Aussteller wie Picavi oder CIM präsentieren auf der Veranstaltung ihre neuesten Produkte zu diesem Bereich.

Ob am Körper getragene Computer, Datenbrillen oder Smart Watches: Wearable Computing im Zusammenhang mit Augmented Reality führt im Lagerbetrieb zu einem effizienteren Kommissionierprozess, sind Entwickler und Anwender überzeugt – allerdings nur, wenn die Akkus möglichst lange laufen, die Prozessoren schnell genug sind, die Ladedauer möglichst kurz ist und die Brillen robust konstruiert sind.

Praxisbeispiel: DHL

Kunden wie der Kontraktlogistiker DHL Supply Chain wollen beispielsweise den Einsatz von Datenbrillen und Wearables in ihren Lagerhäusern und Hubs weiter ausbauen. Das ist einer aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens zu entnehmen. DHL setzt seit Jahren im Lagerbetrieb auf Smart Glasses. Nun in einer neuen Version. Hieran ist für das Unternehmen die neue Möglichkeit der Objekterkennung besonders interessant: „Mit der entsprechenden Software lassen sich nun nicht mehr nur Barcodes auslesen, Produkte lokalisieren und entsprechende Ablagefächer anzeigen. Künftig lassen sich mit den Datenbrillen zusätzlich auch komplexe Objekte identifizieren und so leichter kommissionieren“, sagt Markus Voss, COO und CIO von DHL Supply Chain.

Tipps für die Einführung

Wer Datenbrillen in seine Logistikprozesse einbinden will, für den hat Frank Lampe, SVP Marketing bei Ubimax, in einem Beitrag im Fachmagazin Materialfluss Rat parat. Er unterteilt die Einführung der Smart Glasses in sechs Schritte:

  • Analyse, welche Use Cases warum erfolgversprechend sind
  • Planung der Einführung und der zu erreichenden Ziele
  • Auswahl der Hardware für das jeweilige konkrete Anwendungsszenario mit Kosten-Nutzen-Analyse
  • Auswahl der Software
  • Aufsetzen eines Pilotprojekts, Kommunikation, Durchführung und Auswertung
  • Bei positivem Ergebnis des Piloten: eventuelles Nachjustieren, Implementierung der Lösung, Training weiterer Mitarbeiter.

Angst vor Arbeitsplatzverlust meist unbegründet

Die Sorge, dass künftig Roboter einen Großteil der menschlichen Arbeit erledigen, haben 56 Prozent der Europäer. Das geht aus einem Bericht des spanischen Center for the Governance of Change hervor. Dass diese Angst in großen Teilen unbegründet ist, zeigt wiederum eine Studie der OECD. Demnach sei ein starker Rückgang der Gesamtbeschäftigung durch den technischen Wandel unwahrscheinlich. Unter anderem, weil der Studie zufolge viele neue Jobs in digitalintensiven Branchen entstehen. Allerdings: 14 Prozent der Jobs seien in den kommenden 15 bis 20 Jahren im OECD-Durchschnitt von Automatisierung bedroht. Am Industriestandort Deutschland treffe dies sogar auf 18 Prozent zu – und weitere 36 Prozent (Durchschnitt: 32) der Arbeitsplätze könnten sich radikal verändern.

BirdieMatch bietet künftig passgenaue Lager-Jobs und Speed Dating auf der Messe

Wer auf der Suche nach einem zukunftsfähigen neuen Job im Bereich Lager ist, ist von Juni an bei BirdieMatch an der richtigen Adresse. Die Job-Matching-Plattform für die Logistikindustrie hat ihre spezifischen Suchkriterien detailliert auf die Bedürfnisse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in diesem Segment ausgeweitet. So finden nun auch Jobs und Kandidaten im Bereich Lager über BirdieMatch passgenau zusammen.

Wer sich auf der Messe „transport logistic“ nach einer neuen Herausforderung umsehen möchte, sollte am Job-Matching*Live-Event am 7. Juni 2019 teilnehmen.

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