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Lebenslanges Lernen – wer ist dafür verantwortlich?

Logo des Personaldienstleisters Hayes
Der HR-Report zum Thema "Lebenslanges Lernen" zeigt auf, wie Unternehmen die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter fördern (Bild © Hayes)

Im Januar 2020 ist eine neue Studie des Personaldienstleisters Hays in Zusammenarbeit mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) erschienen: der HR-Report zum Thema „Lebenslanges Lernen“. 

Die vielfältigen Herausforderungen in der Arbeitswelt – allen voran die Digitalisierung – machen eine fortlaufende Entwicklung der Kompetenzen immer notwendiger. Wie Unternehmen damit umgehen, die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter zu entwickeln, welche Methoden dafür genutzt werden, welchen Stellenwert insgesamt dieses Thema in den Unternehmen einnimmt, steht im Mittelpunkt des neuen HR-Reports.

Die Ergebnisse zeigen Widersprüche auf: So liegt die primäre Verantwortung für lebenslanges Lernen laut den Befragten zwar direkt bei den Mitarbeitern (61 Prozent). Nur jeder fünfte sieht sie bei den Führungskräften. Doch über die finanziellen Mittel für Lernen entscheiden die Geschäftsführung (35 Prozent) oder der Vorgesetzte (25 Prozent). Nur in 14 Prozent der befragten Unternehmen verfügen die Mitarbeiter über ein eigenes Lernbudget.

Aktuell findet Lernen mehrheitlich „off the Job“ über den Besuch von Seminaren oder Tagungen statt (53 Prozent). Online-Lernen nutzen derzeit 35 Prozent der Unternehmen, während neue Lernformate wie Gamification, Virtual und Blended Learning nicht einmal in 10 Prozent der Firmen zum Einsatz kommen. Künftig wird Lernen deutlich digitaler: Webinare (42 Prozent) und Lernvideos (36 Prozent) lösen die Präsenzseminare zunehmend ab.

Der jährlich erscheinende HR-Report analysiert zentrale HR-Fragestellungen. Die aktuelle Ausgabe basiert auf einer Online-Befragung von 997 Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Befragt wurden mehrheitlich Entscheider (76 Prozent), aber auch Mitarbeiter ohne Personalverantwortung (24 Prozent).

Interessierte Leser können die Studie auf der Webseite von Hayes kostenlos per Mail bestellen.

Fachkräftemangel – was ist zu tun?

Im Herbst 2019 hat Hays die Studie „Fachkräftemangel in Deutschland: Unterschätzt oder aufgebauscht?“ veröffentlicht. In ihrem Mittelpunkt steht, wie der Fachkräftemangel in Deutschland wahrgenommen wird und welche Optionen sich den Unternehmen beim Umgang damit bieten. Die wichtigsten Handlungsfelder, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sind aus Sicht der Befragten:

‣ die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
‣ neue Wege bei der Rekrutierung und Nachwuchsförderung
‣ eine strategische Planung des Personalbedarfs sowie
‣ die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter.

Welche Möglichkeiten in diesen und weiteren Handlungsfeldern Unternehmen haben, für sich dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, wird in der Studie dargestellt.

Eine kommentierende Einschätzung bietet Dr. Andreas Stiehler in seinem Beitrag auf dem Blog der QSC AG.

Deutlicher Wunsch nach Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Für den neuen BirdieMatch-Gehaltsreport wurde unter anderem analysiert, was sich Mitarbeiter neben einem leistungsgerechten Gehalt von ihrem Arbeitgeber wünschen. Ganz oben dabei sind Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit welchen „Heart Skills“ Arbeitgeber ihre Attraktivität für Talente noch stärken können, lesen Sie ab Mitte nächster Woche in der aktuellen Gehaltsstudie von BirdieMatch.

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