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Frischelogistik: Heute besteht Ihr Logistik-Job aus einem Apfeltransport

Beim Apfelquiz dreht sich alles um den Transport der leckeren Frucht! (Foto-Quelle: Fotolia)

Die Süddeutsche Zeitung hat die Frage kürzlich gestellt, Xing hat sie ebenfalls aufgegriffen: 3000 Äpfel stehen in Apfeldorf zum Export ins 1000 km entfernte Bananenland bereit. In Ihrem Auto können Sie nur 1000 Äpfel auf einmal transportieren, und die Sache hat noch einen Haken: Pro gefahrenem Kilometer Richtung Bananenland müssen Sie einen Apfel als Steuer bezahlen; Fahrten in die entgegengesetzte Richtung sind steuerfrei.

Welche Wege führen ins Bananenland und auf welchem können Sie die meisten Äpfel ausliefern? Für Sie als Meister in Ihrem Logistik-Job ist die Lösung sicher kein Problem.

 

!!!Achtung: Erst nachdenken, dann weiterlesen!!!

 

Eine Möglichkeit:

Sie fahren in drei Touren jeweils 1000 Äpfel zunächst 333 km weit und müssen 999 Äpfel Steuer zahlen. Dann fahren Sie jeweils 1000 Äpfel bis km 833, also jweils 500 km weiter. Einen essen Sie vorher als Proviant. An Kilometer 833 werden Ihnen 1000 Äpfel als Steuer abgenommen. Nun fahren Sie die restlichen 167 km Ihrer Strecke mit 1000 Äpfeln und kommen nach Abzug der 167 Äpfel Steuer mit 833 Äpfeln im 1000 km vom Apfelhof entfernten Bananenland an. Logistik-Job erledigt.

 

Eine andere:

Steuerfrei planen Sie Ihren Logistik-Job für alle 3000 Äpfel ins Bananenland, wenn Sie nicht direkt, sondern in entgegengesetzter Richtung fahren: erst 1000 Äpfel, dann auf direktem Weg zurück, dann weitere 1000 Äpfel und dann noch einmal. Allerdings dürfte die Ökobilanz aufgrund der vielen km rund um die Welt und eventuell auch die Frische der Äpfel aufgrund der Fahrtzeit nach dieser Transportmethode zu wünschen übrig lassen. Außerdem könnte es sein, dass mit „entgegengesetzt“ nur vom Bananenland ins Apfeldorf und nicht andersherum um die Welt ins Bananenland gemeint ist. Dann wären Sie nämlich mehr Äpfel los als Sie je besessen haben. Also gilt auch im Logistik-Job: Nachfragen schadet nicht.