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Nachhaltigkeit macht Arbeitgeber attraktiv

22 Prozent der Arbeitnehmer lehnen eine Stelle bei nicht sozial engagierten Unternehmen ab! (Foto-Quelle: Fotolia)

Den Job mit Bio-Siegel? Unbedingt! Er ist heiß begehrt unter den Arbeitssuchenden, wie aktuelle Studien bestätigen. Oder arbeiten Sie gern für ein Unternehmen, dem es egal ist, wie unsere Welt in 50 Jahren aussieht? Im Rahmen der Studie „Jobzufriedenheit " befragte die Manpower Group Deutschland 1000 Bundesbürger ab 18 Jahren. 86 Prozent arbeiten lieber bei einem Unternehmen, das sich nachweislich gesellschaftlich engagiert. 30 Prozent finden eine Auszeichnung für Corporate Social Responsibility (CSR) sehr wichtig und 22 Prozent schließen eine Anstellung bei einem nicht sozial engagierten Unternehmen sogar komplett aus.

 

Die Generation Y kann sich diese selbstbewusste, umweltfreundliche, sozial korrekte Haltung erlauben. In Zeiten des Arbeitskräftemangels verschiebt sich zunehmend das Machtgefüge zwischen Arbeitgeber und Bewerber. Der War for Talents stellt neue Anforderungen an Unternehmen, sich als Arbeitgeber positiv aufzustellen. Die Bewerberinnen und Bewerber geben sich nicht mehr nur mit einer guten Bezahlung und angenehmen Arbeitsbedingungen zufrieden. Vielmehr möchten sie wissen, unter welchen Umständen das Unternehmen wirtschaftet, ob zum Beispiel der Kaffeebauer einen fairen Preis bekommt und ob der Ausbau der Transportwege nicht zu Lasten der Umwelt erfolgt.

 

Um Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden, ist es für Unternehmen heute unabdingbar, gesellschaftliche Verantwortung zu tragen. Junge Erwerbstätige fühlen sich von Aktivitäten angesprochen, die ihren eigenen Wert- und Normvorstellungen entsprechen. Je höher die Übereinstimmung, desto attraktiver das Unternehmen. Längst sind Schlagwörter wie Korruption, Klimawandel, Nachhaltigkeit, soziale Ungerechtigkeit Alltag geworden und werden oft mit der Frage nach unternehmerischer Verantwortung laut. Als einflussreiche Akteure sind Unternehmen heute weltweit in die Mitverantwortung für die Gesellschaft gerutscht.

 

Sie sind Logistiker, und Ihnen ist es wichtig, in einem nachhaltigen Unternehmen zu arbeiten? Funktioniert das überhaupt in einer Branche, deren Kerngeschäft der Transport ist? Da der Verkehr massiv für den CO2-Ausstoß verantwortlich ist, sind die Hürden für ein ökologisches Wirken merklich höher. Aber trotzdem strecken Ihnen auch hier viele Unternehmen ihre grüne Hand entgegen. Zahlreiche Maßnahmen reichen von verschlankten Lieferketten, Konsolidierung von Transporten über papiersparende Software, umweltschonendes Recyceln bis zum Einsatz von Liftregalen in der Lagerhaltung. Jobs gibt es genug, Tendenz steigend. Aktuell werden 50.000 Fachkräfte gesucht (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit aus Januar 2017).

 

BirdieMatch, das Job-Matching-Portal der Logistik hat nicht nur Ihre Karriere und Ihre Persönlichkeit im Blick, sondern auch Ihre Bedürfnisse bezüglich Nachhaltigkeit. Mit Hilfe eines engmaschigen Analysetools erarbeitet es detaillierte Profile der angebotenen Jobs, der Unternehmen und der Bewerber. Auf dieser Basis bringt ein Matching-Algorithmus passende Paare zusammen. Bei der Erstellung der Profile ist neben den Standards viel Raum für Besonderheiten, Talente und Wünsche. Wie engagiere sich das Unternehmen? Und was wünsche ich mir an CSR-Aktivitäten als Mitarbeiter? Ein brandaktuelles Thema! BirdieMatch bringt Struktur in die Datenflut und sorgt dafür, dass Sie nur Angebote erhalten, die optimal zu Ihren Wunschvorstellungen passen – mit oder ohne CO2 Bilanz.