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Interesse an flexiblen Arbeitsmodellen groß – auch eine Option für Logistik-Jobs?

Könnte so ein flexibles Arbeitsmodell für Logistik-Jobs aussehen? (Foto-Quelle: Fotolia)

Wer sich heute gegen ein klassisches Angestelltenverhältnis entscheidet, tut dies häufig nicht aus Not, sondern weil flexible Arbeitsmodelle mehr Vorteile versprechen. Doch funktionieren diese Modelle auch für Jobs in der Logistik?

Mehr als drei von vier Menschen (77 Prozent), die in Form von Projekt- und Zeitarbeit, Zeitverträgen oder freiberuflicher Tätigkeit flexibel arbeiten, haben sich bewusst dafür entschieden. Das ist eines der Ergebnisse der Studie „NextGen: Arbeitsmodelle der Zukunft”, für die die Three Group im Auftrag der Manpower Group 9.550 Menschen im Alter zwischen 18 und 65 in zwölf Ländern (Australien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Mexiko, den Niederlanden, Spanien, Schweden, Großbritannien und den USA). befragt hat, davon 795 Personen in Deutschland. Leider liegen keine separaten Angaben zu Menschen in Logistik-Jobs vor.

Diese neue Art, berufliche Aufgaben zu erledigen, ist für große Teile der Bevölkerung in Deutschland attraktiv. 77 Prozent der insgesamt Befragten können sich vorstellen, Arbeitszeitmodelle jenseits des klassischen Angestelltenverhältnisses zu nutzen – und zwar unabhängig davon, in welcher Form sie heute beschäftigt sind. Die Gründe hierfür sind etwa der Wunsch, das eigene Einkommen kurzfristig aufzustocken, sich weiter zu qualifizieren oder das Zusammenspiel aus Arbeit und Privatleben flexibler gestalten zu können. In Deutschland überwiegt allerdings noch der Grund, Zeit zu überbrücken bis zu einer längerfristigen unbefristeten Stelle (38 Prozent).

Die wichtigsten Ergebnisse als Infografik: https://www.manpowergroup.de/fileadmin/manpowergroup.de/Download/2017_10_13_Infografik_NextGen_p3.pdf

NextGen-Arbeitsmodelle enthalten eine Pflicht zur Weiterbildung im Logistik-Job

Die Dynamik auf den Arbeitsmärkten steigt stetig. Das klassische Angestelltenverhältnis wird im Angesicht des demografischen Wandels und technischer Neuerungen nach Angaben der Studienleiter zunehmend zum Auslaufmodell. In den vergangenen zehn bis 15 Jahren waren die größten Stellenzuwächse etwa in den USA im Rahmen von unkonventionellen, alternativen Beschäftigungsformen zu verzeichnen, also Projekt- und Zeitarbeit, Zeitverträge oder freiberufliches Arbeiten. Sie lassen sich zusammenfassend als NextGen-Arbeit bezeichnen – als Arbeitsmodelle der nächsten Generation.

Für Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der Manpower Group Deutschland, bietet NextGen-Arbeit die Chance, sich permanent weiterzuentwickeln und so den eigenen Wert auf dem Arbeitsmarkt zu steigern. Zudem hätten Menschen so mehr Möglichkeiten, sich auszuprobieren. „Im Gegenzug sind Beschäftigte in der Pflicht, gefragte Fähigkeiten und Qualifikationen zu erwerben, mit denen sie auch morgen auf dem Arbeitsmarkt bestehen können”, so Herwarth Brune.

Mehr dazu können Sie auf dem Future of Work Blog, dem Experten-Tagebuch der Manpower Group, unter https://www.manpowergroup.de/neuigkeiten/future-of-work-blog/detail/nextgen-arbeit-das-klassische-angestelltenverhaeltnis-als-auslaufmodell-477/ nachlesen.

Wir – das Team von BirdieMatch, dem Job-Matching-Portal für Spedition, Logistik, Transport und KEP – möchten gern von Ihnen wissen, ob Sie sich solche flexible Arbeitsverhältnisse auch für Logistik-Jobs vorstellen können. Gibt es genügend projektbezogene Arbeiten? Machen Zeitverträge in Ihrem beruflichen Umfeld Sinn? Beschäftigt Ihr Unternehmen bereits Freiberufler (abgesehen von Subunternehmern im Transport) oder Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen? Wenn ja: in welchen Bereichen? Bitte schreiben Sie uns! info@birdiematch.de