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Acht Dinge, über die kluge Menschen niemals im Logistik-Job reden

Aufgepasst bei privaten Gesprächen unter Logistik-Kollegen. (Foto-Quelle: Fotolia)

Private Gespräche im Logistik-Job sind schwierig. Was darf man preisgeben, was kann sich auf die Karriere später negativ auswirken?

Gespräche, in denen es nicht nur um den Logistik-Job geht, haben im Arbeitsalltag vor allem eine Funktion: Man gibt Informationen preis, um darüber eine Beziehung zu einem Kollegen aufzubauen, die sich vorzugsweise positiv auf die eigene Karriere auswirkt. Sofort stellt sich die Frage nach dem richtigen Maß der Information.

Dr. Travis Bradberry, Autor des Buchs „Emotional Intelligence 2.0“ und Mitgründer von „TalentSmart“, einem Anbieter von EQTests und Trainings, hat kürzlich auf LinkedIn darüber geschrieben. Er definiert

 

8 Dinge, die man niemals preisgeben sollte:

  • Die politische Einstellung. Sie sei zu sehr mit der Identität eines Menschen verwurzelt und erklärungsbedürftig. Obendrein könne eine kontroverse Meinung den Gesprächspartner herausfordern und er könne sich angegriffen fühlen.
  • Die Inkompetenz eines Kollegen. Das wirke, als wolle man selbst in einem besseren Licht erscheinen.
  • Das eigene Gehalt. Ein Vergleich auf dieser Ebene sei ungesund und schade dem kollegialen Miteinander.
  • Jobhass. Das ziehe die Arbeitsmoral nach unten und lasse den Hasser als negativen Menschen dastehen.
  • Bettgeschichten. Nicht erklärungsbedürftig – oder doch? Unangebracht im Logistik-Job, unangenehm für Zuhörer und für die weiteren Gestalten der Geschichte kompromittierend. Das schadet vor allem dem eigenen Ruf.
  • Gedanken über das Sexleben der Kollegen. Sie öffentlich zu machen, mache den Denker äußerst unbeliebt. Vielleicht lacht ein nicht betroffener Kollege mit – bis ihm einfällt, dass er Darsteller im nächsten Gedankenspiel werden könnte.
  • Alte Geschichten über wilde Zeiten. Kollegen würden sich irgendwann daran erinnern, dass der Erzähler früher seine Grenzen nicht kannte – nicht daran, dass er heute ein vernünftiger Mensch sei.
  • Jobsuche. Wer preisgebe, dass er das Unternehmen verlassen wolle, sei als Kollege nichts mehr wert. Wer dann keinen anderen Job finde, habe Schwierigkeiten, sein Netzwerk wieder zu aktivieren. Zudem sei die Chance groß, dass der Arbeitgeber von den Plänen eher erfahre als die Kündigung auf dem Tisch liege. Das wäre ein Kündigungsgrund für den Arbeitgeber – oder zumindest ein Grund, den Jobsucher im Unternehmen auf die Ersatzbank zu befördern.

 

Die ausführliche Version des Beitrags gibt es unter http://www.businessinsider.de/8-dinge-die-kluge-menschen-niemals-bei-der-arbeit-ueber-sich-preisgeben-2017-11?xing_share=news&obref=BusinessInsider