Birdieblog
Immer auf dem neuesten Stand

Schwächen? Es muss nicht immer Schokolade sein!

Schokolade als einzige Schwäche? Im Bewerbungsgespräch spielt Ehrlichkeit eine wichtige Rolle! (Foto-Quelle: Fotolia)

Ende Mai haben Sie an dieser Stelle eine Empfehlung für ein Video zum Thema Körpersprache im Bewerbungsgespräch gelesen. Der systemische Coach Dr. Bernd Slaghuis stellt in seinem Karriere-Blog „Perspektivwechsel“ nun fest, dass lasche Händedrücke, vor der Brust verschränkte Arme und wildes Gestikulieren überbewertet werden und hat die seiner Meinung nach wahren No-Gos in Vorstellungsgesprächen zusammengestellt.

In erster Linie plädiert Slaghuis dafür, nicht zu schauspielern – weder auf Kandidaten - noch auf Arbeitgeberseite. Nur dann könne aus einem Frage-Antwort-Spiel ein gutes Gespräch werden.

 

Wir vom BirdieMatch-Team haben die No-Gos von Slaghuis in 6 praktische Handlungstipps umgewandelt:

 

  1. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf Ihre Körpersprache. Sonst bleibt zu wenig Energie für ein Gespräch auf Augenhöhe mit Ihrem Gegenüber. Bleiben Sie stattdessen natürlich – gutes Benehmen vorausgesetzt. Verstellen funktioniert auf Dauer nicht, also zeigen Sie sich, wie Sie auch später im Logistik-Job sind. Ihre Körpersprache sollten Sie trotzdem wahrnehmen – und sich fragen, warum Sie dieses oder jenes gerade tun. Fühlen Sie sich unwohl? Warum?
  2. Auf die Aufforderung, etwas von sich zu erzählen, sollten Sie nicht Ihren Lebenslauf auswendig aufsagen. Fragen Sie lieber nach, was genau Ihr Gegenüber interessiert. Schließlich handelt es sich meist nur um den Gesprächseinstieg und alle Gesprächsteilnehmer sollten Ihren Lebenslauf bereits kennen.
  3. Verschweigen Sie die Top-Schwächen aller Bewerber: Perfektionismus, Ungeduld und Schokolade. Sie werden echte Schwächen haben, die Sie trotzdem nicht um die Chance auf die ausgeschriebene Stelle bringen – sonst hätten Sie sich erst gar nicht beworben. Jedes Manko macht Sie interessanter und menschlicher. Und: An Schwächen kann man arbeiten (wollen) und damit Pluspunkte beim Gegenüber durch Lust auf Lernen sammeln.
  4. Sagen Sie, was Ihnen im Beruf wichtig ist. Das muss zu Job, Chef und Unternehmen passen. Darüber zu schweigen, wäre fatal. Überlegen Sie sich dies vor dem Gespräch und denken Sie auch darüber nach, was Anerkennung, Herausforderung oder Erfolg inhaltlich für Sie bedeuten. Achten Sie auch auf Ihr Bauchgefühl. Passt es zu Ihren Erwartungen?
  5. Fragen Sie nach, wenn Sie eine Frage nicht verstanden haben. Antworten Sie nicht Irgendetwas.
  6. Fragen Sie! Warten Sie nicht, bis Sie aufgefordert werden zu fragen. Es heißt Bewerbungsgespräch, nicht Monolog oder Frage-Antwort-Spiel.

 

Mehr dazu lesen Sie unter http://www.bernd-slaghuis.de/karriere-blog/no-gos-im-bewerbungsgespraech/

 

Was Ihnen im Job wichtig ist, können Sie auch bestens in Ihr Bewerberprofil bei BirdieMatch, dem Job-Matching-Portal für Logistiker, einstellen. Logistik-Jobs von Unternehmen aus der Branche Logistik, Spedition, Transport oder aus Handel und Industrie, die Ihren Ansprüchen gerecht werden können, werden Ihnen dann automatisch vorgeschlagen.