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So bewirbt man sich um den Traumjob: 5 wertvolle Tipps


Bewerbung Anschreiben Bewerbungstipps
Das Bewerbungsanschreiben ist einer der ersten Schritte im Bewerbungsprozess (Foto-Quelle: Fotolia)

Ein Bewerbungsprozess ist anstrengend und kann an die Nieren gehen. Von dieser Belastung darf man sich aber nicht abschrecken lassen, wenn es um den Traumjob geht. Viele Bewerber werden hektisch oder verzweifeln bei den ersten Problemen. Doch gerade eine tolle Stelle erfordert bei der Bewerbung einen klaren Kopf. Wie das gelingt? Das zeigt Ihnen unser Gastautor Christian Scherer, Online-Marketing-Manager und Experte für Online Bewerbungen bei richtiggutbewerben.de, in 5 Tipps, die Sie bei Ihrem Bewerbungsprozess berücksichtigen sollten.

#1: Nervosität ablegen

Zunächst einmal gilt: Ruhe bewahren! Hektik und unkontrollierte Schnellschüsse bringen überhaupt nichts, wenn man sich den Traumjob angeln will. Sie sollten immer bedenken, dass die anderen Bewerber auch nur mit Wasser kochen und niemanden bringt Hektik dabei weiter. Verlassen Sie sich auf Ihre Stärken und atmen Sie einmal tief durch, bevor Sie die Bewerbung in Angriff nehmen.

#2: Gute Recherche ist die halbe Miete

Nehmen Sie sich für Ihre Bewerbung Zeit. Vorgefertigte Standardanschreiben oder Lebensläufe, die mehr Fragen eröffnen als zu klären, will niemand lesen. Und ganz ehrlich: Erfahrene Personaler erkennen sofort, ob die Bewerbung auf Unternehmen und Stelle zugeschnitten ist oder ob sich der Bewerber die Arbeit einfach gemacht hat.

Schauen Sie sich alle Informationen zur Stelle, für die Sie sich bewerben möchten, genau an. Recherchieren Sie über das Unternehmen und überlegen Sie, welche Ihrer Qualifikationen und Kenntnisse für die Bewerbung relevant sind. Im Vordergrund steht immer die Frage: Was möchte der Personaler oder potenzielle Chef wissen?

Zeigen Sie, dass Sie die Stelle wollen und bereit waren, sich mit dem Unternehmen zu beschäftigen. Dazu gehört zwar oft mehr, als ein Besuch der Firmenhomepage, aber der Einsatz zahlt sich meistens auch aus. Investieren Sie also ruhig etwas mehr Zeit, wenn es um den Traumjob geht. Eine gute Arbeitsstelle fällt schließlich niemandem einfach in den Schoß.

#3: Inhalt anpassen: In Anschreiben und Lebenslauf

Viele Bewerber sind eher faul - und verwenden ein vorformuliertes Anschreiben und immer denselben Lebenslauf, wenn sich eine neue Stellenanzeige auftut. Dass das jemandem auffällt, der täglich dutzende Bewerbungen auf den Schreibtisch bekommt, sollte jedem klar sein.

Erwähnen Sie deshalb immer das Unternehmen, Ihren Bezug und einige Informationen im Anschreiben, die Sie recherchiert haben. Viele Bewerber denken: "Wieso soll sowas ins Anschreiben? Der Personaler weiß doch alles über den eigenen Arbeitgeber?" Natürlich ist das richtig, allerdings möchten Sie auch zeigen, dass Sie sich ebenfalls auskennen. Schließlich musste man in der Schule in Mathe auch immer den Lösungsweg angeben, bevor es ans Ergebnis ging.

Der Lebenslauf sollte ebenfalls an die Stelle angepasst werden. Passen Sie die Tätigkeitsbeschreibungen Ihrer einzelnen Positionen an und nennen Sie das, was für den neuen Traumjob interessant ist. Zeigen Sie, was Sie bereits können und erhöhen Sie so die eigenen Chancen.

#4: Ansprechpartner finden - und einen guten ersten Eindruck schaffen

Zur Recherche gehört auch, dass Sie sich bereits ins Gespräch bringen können. Wird in der Stellenanzeige kein direkter Ansprechpartner genannt, können Sie aktiv werden und im Unternehmen nachfragen. Neben der Information, dem Namen und der E-Mail-Adresse des Kontakts gewinnen Sie nicht nur einen Eindruck des Unternehmens, sondern hinterlassen auch eine erste Duftmarke: Sie zeigen, Sie interessieren und bemühen sich - und wenn dann Ihre Bewerbung als einzige mit einer korrekten persönlichen Anrede aufwarten kann, fühlt sich der Leser in jedem Fall geschmeichelt.

#5: Nicht unruhig werden, wenn's mal länger dauert

Die Bewerbung ist abgeschickt und jetzt gehen die Tage ins Land. Sie warten unruhig auf eine Antwort und werden langsam nervös. Viele Bewerber handeln dann wieder unüberlegt und greifen direkt zum Telefonhörer. Nicht falsch verstehen: Natürlich ist es Ihr gutes Recht, dass Sie nachfragen und sich auch auf diese Weise nochmal ins Gespräch bringen. Allerdings sollten Sie dabei aufpassen! Der Bewerbungsprozess kann, besonders in großen Unternehmen, gerne einige Wochen in Anspruch nehmen. Wenn Sie zu viel nerven, macht das einen schlechten Eindruck und wirkt unprofessionell.

Ein Tipp: Wenn Sie nachfragen wollen, sagen Sie in keinem Fall, dass Sie noch "andere Eisen im Feuer" haben oder auf eine Rückmeldung eines anderen Unternehmens warten. Das zeigt nicht, dass Sie beliebt sind, sondern dass Sie auf diesen Job vielleicht doch gar nicht so scharf sind, wie es in der Bewerbung noch klingt. Passen Sie also gut auf - und warten lieber geduldig ab.

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