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Weniger Wind hilft. 4 Schritte, um Streit im Logistik-Job zu vermeiden.

Wenn es zum Streit kommt, heißt es einen kühlen Kopf bewahren. (Foto-Quelle: Fotolia)

Ist die andere Seite erst einmal in Rage geraten, fällt es auch uns häufig schwer, ruhig zu bleiben. Egal, ob es um Sachfragen im Logistik-Job geht oder um Details im Job-Matching-Prozess.

Jeder kennt das: Meinungsverschiedenheiten sind auch im Logistik-Job an der Tagesordnung. Schlimm nur, wenn die Diskussion laut und unsachlich wird. Zwar ist hin und wieder ein Druckablassventil in Form von Lautstärke erforderlich. Doch unsachliche Debatten oder so genannte Totschlagargumente lassen sich nur schwer wieder in geregelte Diskussionsbahnen leiten. Schlimmer noch: Häufig bleiben bleibende Schäden zurück, wenn Beleidigungen im Spiel sind. Und schwelende Konflikte sind ungesund sowohl für Menschen als auch für den Arbeitserfolg.

Mit diesen 4 Tipps fangen Sie Ihren Gesprächspartner vielleicht wieder ein:

  • „Du hast Recht.“ Mit diesen drei Worten nehmen Sie Ihrem Gegenüber allen Wind aus den Segeln. Mehr noch: Eventuell wird er verdutzt innehalten und Ihnen nun zuhören. Viele Menschen wollen einfach nur wahrgenommen werden und Recht bekommen. Warum nicht? Das Gespräch kann nun schließlich weitergehen.
  • „Ich verstehe Dich.“ Ich verstehe genau, wie Du Dich fühlst und warum Du das so siehst. Mit Empathie nehmen Sie einem notorischen Rechthaber das Gefühl, Sie meinten es ironisch. Mit „Du hast Recht“ und „Ich verstehe Dich“ haben Sie sowohl die sachliche als auch die emotionale Ebene des Konflikts angesprochen. Und häufig ist es ja auch so: Aus Sicht des Gegenübers ist seine Position durchaus zu verstehen. Wechseln Sie also mal den Blickwinkel. Damit erweisen Sie Ihrem Gegenüber Respekt und verraten gleichzeitig nicht Ihren eigenen Standpunkt. Und die Sicht aus beiden Perspektiven ermöglicht vielleicht eher einen Kompromiss.
  • „Du meinst also…“ Geben Sie den Standpunkt des anderen mit eigenen Worten wieder. Dann werden komplizierte Zusammenhänge klarer, Sie können sicher sein, den anderen verstanden zu haben, und Ihr Gegenüber hat das Gefühl, ernst genommen zu werden.
  • „Eine andere Möglichkeit, die Sache zu sehen, wäre…“ Nun sind Sie mit Ihrer Meinung dran. Aber wählen Sie eine neutrale Formulierung, damit Ihr Gegenüber ebenfalls einen anderen Blickwinkel einnehmen kann, ohne sein Gesicht zu verlieren! Ein Kompromiss, zumindest aber die Rückkehr zur sachlichen Diskussion, ist nun möglich.

Richten Sie dann gemeinsam den Blick in die Zukunft: Was bringt welche Lösung? Wie erreichen wir die meisten Vorteile?

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