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Was ist Skill-Matching?

Wenn die Erfahrungen und Skills zusammenpassen, entsteht ein Match. (Foto-Quelle: Fotolia)

Neue Technik, neue Wortschöpfung. Seit es Job-Matching-Portale gibt, matchen Algorithmen Skills. Was heißt das?

3 Fakten über Skill-Matching:

1. Definition

2. Vorteile

3. Grenze

1. Definition

Skills sind Fähigkeiten. Man unterscheidet hard skills und soft skills. Hard skills sind Fertigkeiten - Dinge, die man lernen und/oder üben kann. Soft skills sind soziale Kompetenzen, die sich vor allem in Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten ausprägen. Ausprägungen sind Durchsetzungs- und Anpassungsfähigkeit.

Unter „Skill Matching“ versteht man die Personalsuche bezogen auf die präzisen Fähigkeiten, die man im Unternehmen und speziell für den ausgeschriebenen Job benötigt. Dazu können weiche und harte Faktoren gehören.

Es ist ganz simpel und war schon immer so: Die Anforderungen des neuen Jobs müssen zu den Kenntnissen und Qualifikationen des Kandidaten passen. Einerseits. Aber auch die Wünsche des Kandidaten müssen mit dem Angebot harmonieren. Das beschreibt den Kern der Personalsuche und den Kern von Skill-Matching.

2. Vorteile

Neu ist, dass statt Menschen in Personalabteilungen oder –beratungen Algorithmen in kürzester Zeit anhand von Schlüsselbegriffen die Passgenauigkeit von Bewerbern und Unternehmen abgleichen. Der Einsatz eines Matching-Tools spart Personalern, aber auch Jobsuchern, also Zeit. Und je besser die Kenntnisse der Macher eines Jobportals über eine Branche sind, desto genauer lässt sich die Passgenauigkeit feinjustieren. BirdieMatch beispielsweise setzt auf die tiefen Kenntnisse des Geschäftsführers Bernd Vögele in der Vermittlung von Personal im Bereich Logistik, Spedition, Transport und KEP seit mehr als 18 Jahren. Es wird nicht eine Gruppe von Menschen gefunden, die passen könnten, sondern genau der Spezialist, dessen Fähigkeiten gesucht werden. Es wird nicht nach Berufsbezeichnungen oder Titeln gesucht, sondern nach bestimmten Fähigkeiten.

Neu ist ebenfalls, dass die Wünsche der Kandidaten auch bezüglich so genannter weicher Faktoren wie Homeoffice oder Kinderbetreuung mit dem Angebot des Arbeitgebers abgeglichen werden können, weil sowohl der Bewerber als auch das Unternehmen solche Wünsche bzw. Angebote im Fragebogen des Matching-Tools angeben kann.

3. Grenze

Ob ein Bewerber allerdings tatsächlich ins Team passt, kann nur ein persönliches Gespräch klären.

Übrigens: Nicht jedes Skill-Matching-Tool nimmt planmäßig Fahrt auf. Beispielsweise gibt es massive Verzögerungen bei der geplanten "Skill-Matching"-Jobplattform des österreichischen Arbeitsmarktservices (AMS). Angekündigt wurde das Projekt erstmals im September 2014. Die von IBM entwickelte Plattform sollte spätestens im Juli 2016 online gehen. Der Start ist bisher allerdings laut News-Portal des AMS nicht erfolgt. Ein Zeichen dafür, wie komplex ein solches Tool ist – und gleichzeitig dafür, wie gut sie die BirdieMatch-Experten in ihrem Metier auskennen. Ein Bericht von Anfang 2017 zeigt die Situation bis dahin: https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/fpoe-kritisiert-verzoegerung-bei-skill-matching-boerse-489145 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018