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Wie können Logistiker objektive Entscheidungen treffen?

Entscheidungen gehen nicht selten mit Ängsten einher. (Foto-Quelle: Fotolia)

Niemand entscheidet vollkommen objektiv, denn er ist ein Individuum mit Erfahrungen, Gefühlen und Erwartungen. Doch während im privaten Umfeld subjektive Entscheidungen nachvollziehbar und legitim sind, werden im beruflichen Bereich objektive Entscheidungen erwartet, die fachlich begründet sind und für alle Beteiligten die bestmögliche Lösung darstellen.

Nils Warkentin hat dazu im Juni auf „karrierebibel.de“ einen Beitrag veröffentlicht (http://karrierebibel.de/objektive-entscheidungen/), in dem er sechs Strategien nennt, einer objektiven Entscheidung möglichst nahe zu kommen. Am häufigsten steht die Angst, sich falsch zu entscheiden, einer objektiven Entscheidung im Wege. Laut Warkentin gehören dazu mehrere Ängste: die Angst vor Neuem, vor Verlust und vor Verantwortung beispielsweise. Seine sechs Tipps:

  • Pro- und Contra-Listen erstellen, in die auch die Wertigkeit der einzelnen Punkte einfließt.
  • Auf wichtige Faktoren konzentrieren, Nebensächlichkeiten ausblenden.
  • Die Fragestellung von außen betrachten, einen alternativen Standpunkt einnehmen und alle Argumente überdenken.
  • Die eigene Objektivität hinterfragen.
  • Die eigenen Möglichkeiten bewerten. Wenn mehrere Optionen zur Verfügung stehen, Mit Hilfe eines Punktesystems festlegen, welche Lösung die Kernanforderungen am besten befriedigt.
  • Zur getroffenen Entscheidung stehen.

Es lässt sich offenbar ein relativ hohes Maß an Objektivität bei Entscheidungen erreichen – obwohl sie immer darauf beruhen, wie der Entscheidende die Dinge sieht. Wir von BirdieMatch, dem Job-Matching-Portal für Stellen in der Logistik, meinen, dass die Tipps auch auf die Jobauswahl angewandt werden können. Allerdings sollten Sie hier Ihr Bauchgefühl nicht vollkommen ausblenden.