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9 Tipps für mehr Produktivität im Logistik-Job!


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Ein besonderer Kaffee in der Pause zwischendurch kann die Produktivität steigern. (Foto-Quelle: Fotolia)

Mit der Produktivität ist das so eine Sache: Mal läuft´s, mal läuft´s nicht. Manchmal muss es aber unbedingt laufen, damit der Job läuft.

Produktivität lässt sich messen und steigern. Zunächst ist jedoch zu klären, was Produktivität überhaupt ist.

1. Was ist Produktivität?

In der Betriebswirtschaftslehre ist Produktivität die „Ergiebigkeit der betrieblichen Faktorkombination“, erläutert das Gabler Wirtschaftslexikon (https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/produktivitaet-46151). Produktivität sei zudem nicht gleichbedeutend mit Wirtschaftlichkeit oder Rentabilität, sondern sei das Verhältnis von Output-Menge zu Input-Menge. Etwas einfacher definiert Wikipedia: „Produktivität ist eine wirtschaftswissenschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis zwischen produzierten Gütern/Dienstleistungen und den dafür benötigten Produktionsfaktoren beschreibt.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Produktivit%C3%A4t)

Der Produktionsfaktor ist unsere Arbeit. Die produzierten Dienstleistungen sind etwa geschriebene Angebote, erledigte Rechnungen, disponierte Fahrzeuge, abgewickelte Transporte oder ähnliches.

2. Wie misst man Produktivität?

Zu messen ist die Produktivität laut Gabler Wirtschaftslexikon (https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/produktivitaet-46151) „als Quotient des Ertrags bzw. der Leistung und des Faktoreinsatzes, z.B. Stück Fahrräder je Arbeitsstunde etc. (technischeoder physische Produktivität)oder durch das Verhältnis von Produktionswert zum Kapitaleinsatz (Wertproduktivität) oder zum Arbeitseinsatz (Arbeitsproduktivität). Die Verwendung der Produktivität als Messgröße für das Wirtschaftlichkeitsstreben bereitet in der betrieblichen Praxis Schwierigkeiten.“

Kein Wunder: Wird die Zeit als Grundlage genommen, so schafft man in acht Stunden Arbeitstag mal mehr, mal weniger Vorgänge bzw. Dienstleistungen. Und – anders als beim Einbau von Stoßstangen am Fließband in der Automobilfertigung – lassen sich die erledigten Vorgänge nicht miteinander vergleichen. Mal sind sie komplizierter zu erledigen, mal dauert es nur kurz. Oder es ist leicht, aber es dauert lange. Noch schwieriger ist es, wenn Meetings hinzukommen. Sie sind in der Regel an sich nicht direkt mit einem Output verbunden – abgesehen von der daraus folgenden (Mehr-) Arbeit oder der Klärung von Fragen zu einzelnen Vorgängen.

 3. Wie lässt sich Ihre persönliche Produktivität steigern?

Schluss mit der Theorie. Wenn Aufgaben in einem bestimmten Zeitfenster geschafft werden müssen und endlich mal wieder Platz auf dem Schreibtisch geschaffen werden muss, ist eine Strategie erforderlich, um das Maximum an Leistung während der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit herauszuholen. Um an harten Tagen das nötige Pensum zu schaffen, gibt es ein paar Tipps:

  1. Definieren Sie, was die wichtigste Aufgabe des Tages ist, und schreiben Sie diese auf. Achtung: Natürlich wird es auch heute mehrere wichtige Aufgaben in Ihrem Logistik-Job geben. Aber es geht nicht darum, eine normale To-Do-Liste zu erstellen. Also: Kategorisieren Sie Ihre für den Tag anstehenden Punkte. Ein klares (Etappen-)Ziel vor Augen ist wichtig.
  2. Legen Sie fest, wann Sie diese wichtigste Aufgabe in Ihrem Tagesablauf am besten erledigen können und halten Sie sich an diesen Zeitplan. Egal, was an aktuellen Dingen Ihre Pläne für diesen Tag im Job umzuwerfen droht. Wann am Tag sind Sie in der Regel am produktivsten?
  3. Starten Sie den Tag nicht mit E-Mails, sondern mit der Erledigung einer Aufgabe. Erst eine wichtige Arbeit oder mehrere kleinere Erledigungen, dann die Routineaufgaben in Ihrem Job. So stellt sich gleich am Anfang das Gefühl persönlicher Produktivität ein und wird Sie durch den Tag tragen.
  4. Noch besser: Als erste Aktion eine unangenehme oder die wichtigste Aufgabe erledigen. Manche Menschen benötigen allerdings zunächst einen leicht zu erreichenden Erfolg, um in den richtigen Arbeits-Flow zu kommen.
  5. Lassen Sie sich nicht ablenken. Schalten Sie alle Benachrichtigungen auf stumm oder blenden Sie diese aus. Sie lenken Sie nur ab von den wesentlichen Dingen in Ihrem Job.
  6. Das gilt auch für Ihr Smartphone. Auf stumm schalten und in der Tasche oder Schublade verschwinden lassen.
  7. Wenn es kompliziert wird: Gibt es die Möglichkeit, für ein oder zwei Stunden in ein Einzelbüro oder einen Besprechungsraum umzuziehen?
  8. Lassen Sie sich motivieren, etwa durch ein Kollegenlob für die schon erledigten Aufgaben. Oder suchen Sie sich ein Vorbild: Welchen Kollegen bewundern Sie für seinen unbeirrbaren Einsatz auch in schwierigen Situationen im Job?
  9. Gönnen Sie sich eine Pause. Belohnen Sie sich mit einem Kollegengespräch, einem Kaffee zwischendurch oder einem besonders leckeren Mittagessen.