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Karriere im Logistik-Job – wie geht das?


Karriere Logistik-Karriere Karrierekiller
Selbstbewusstsein und fachliche Qualifikationen sind karrierefördernde Eigenschaften. (Foto-Quelle: Fotolia)

Was ist eigentlich „Karriere machen“? Im September schrieb Martina Kettner im Blog von „karriere.at“ über eine Studie zum „Mythos Karriere“: Mehr als 250 österreichische HR-Entscheidungsträger und Führungskräfte wurden für eine Studie des WIFI Management Forum und von Marketagent.com befragt.

Für sie sind die stärksten Karrieremerkmale:

  • viele Freiheiten bezüglich Arbeitszeit und Entscheidungen haben
  • Spaß am Beruf haben
  • Selbstverwirklichung leben können
  • sich in der Branche und darüber hinaus einen Namen gemacht haben
  • hohes Gehalt beziehen.

Das lässt sich sicher auch für Logistiker unterschreiben.

Inhalte

1. Berufseinsteiger

2. Selbstmarketing

3. Karriere-Styling

Weitere Ergebnisse der Befragung fasst Kettner wie folgt zusammen: Wer Karriere machen möchte, muss nach Ansicht der Teilnehmer vor allem selbstbewusst sein und fachliche Qualifikationen sowie bestimmte Charaktereigenschaften wie Kommunikationsstärke, Belastbarkeit, Professionalität und Entscheidungsstärke mitbringen. Leidenschaft für den (Logistik-)Job, laufende Weiterbildung und das persönliche Netzwerk seien ebenfalls wichtige Faktoren.

Und was verhindert eine „gute“ Karriere? Der Aussage „Wer sich nicht selbst inszeniert, geht unter – egal, wie talentiert er sein mag.“ stimmten 63 Prozent der Studienteilnehmer voll und ganz bzw. eher zu. Etwas mehr als ein Viertel sieht das teilweise so. Selbstmarketing ist also ein wichtiger Karrierefaktor – auch im Logistik-Job.

Karrierekiller sind laut Studie:

  1. Planlos durch das Berufsleben gehen – für 50 Prozent der Befragten ist Ziellosigkeit der Karrierekiller schlechthin.
  2. Mangelndes Selbstbewusstsein rangiert mit nur wenig Abstand dahinter auf Platz 2.
  3. Wer sich von Misserfolgen entmutigen lässt, dessen Karriere leidet darunter.
  4. Ängstliches Agieren sabotiert die eigene Laufbahn; Furcht wird ebenfalls als Karrierebremse identifiziert.
  5. Noch einmal retour zum Selbstmarketing: Ein Drittel der Befragten sehen mangelndes Eigenmarketing als Grund für erfolglose Karrieren.

Trotz guter Qualifikationen verhindere die eigene Persönlichkeit oft weitere Karriereschritte, sind 79 Prozent der Befragten überzeugt.

Karriere zu machen erfordere auch Opfer, so ein Teil der Studienteilnehmer. Dazu gehörten der Abschied von der 40-Stunden-Woche, Wohnortwechsel, Verzicht auf Familie oder weniger Urlaub.

1. Berufseinsteiger

Viele qualifizierte Bewerber haben keinen leichten Einstieg in ihren ersten Job. (Foto-Quelle: Fotolia)

Fachkräftemangel hin oder her: Viele Bewerber merken davon nichts. Und das liegt nicht daran, dass sie schlecht qualifiziert wären. Einen Einblick in die Situation von Uni-Absolventen gewährt eine Bewerberin, die im Blog von Businessinsider.de ihren Hürdenlauf beschrieben hat.

Julia von Pidoll (Pseudonym) ist bestens qualifiziert – wie viele ihrer Kommilitonen, Praktikumskollegen und Job-Konkurrenten ebenfalls. Sie beschreibt anhand vieler Schicksale, wie schwer es ist, einen ersten „richtigen“ Job zu finden – trotz mehrerer Praktika, Auslandsaufenthalt, guter Noten und dem Beweis durch diverse Studentenjobs, dass sie sich nicht vor Arbeit drückt und über relevante Soft Skills verfügt.

Natürlich trifft die Schilderung nicht nur auf Jobs in der Logistik zu. Doch auch hier sind bei den großen Namen der Branche mittlerweile Assessment-Center für Berufseinsteiger üblich. Dabei wäre es so einfach: Würden Unternehmen nicht nur auf die Besten der Besten starren, könnten sie aus gut ausgebildeten Berufseinsteigern innovative und loyale Mitarbeiter machen.

Wir von BirdieMatch erleichtern die Herstellung des Erstkontaktes für beide Seiten- und das gleich mit gut passenden Vorschlägen. Umfangreiche Unterlagen für evtl. schlecht passende Jobs die verfasst, versendet und gelesen werden müssen, sind damit obsolet.

Interesse am Thema? Die Geschichte finden Sie unter http://www.businessinsider.de/uni-absolventin-so-unmenschlich-werden-berufseinsteiger-behandelt-2017-9

2. Selbstmarketing stärken

Eine passende Selbstdarstellung gehört zum Erfolgskonzept. (Foto-Quelle: Fotolia)

Überstunden, immer zur Stelle: Wer lobt schon seinen besten Mitarbeiter aus einem wichtigen Logistik-Job weg? Dafür muss dieser selbst sorgen.

Tatsächlich: Fleiß und Kompetenz können die Gründe sein, warum Sie nicht befördert werden. Welcher direkte Vorgesetzte verschenkt schon sein bestes Pferd aus dem Stall? Dieser Meinung ist zumindest der Karriere-Coach Frank Rechsteiner. Allerdings seien diese Faktoren nicht allein verantwortlich:

Vor allem mangele es dem Mitarbeiter an Selbstmarketing. Vier Tipps:

  1. Eigen-PR fängt mit der Weisheit „Tue Gutes und rede darüber.“ an. Dann spricht sich Ihre Leistungsfähigkeit und -bereitschaft herum. Reden Sie vor allem auch mit dem Chef Ihres direkten Vorgesetzten. Informieren Sie ihn über Ihre Erfolge und Ihre Karrierepläne. Er wird Ihnen eher helfen, denn er will sie für sein Unternehmen nicht verlieren. So weit denkt Ihr direkter Vorgesetzter eventuell nicht.
  2. Sorgen Sie für einen potenziellen Nachfolger für Ihre Position. Steht niemand mit entsprechender Kompetenz zur Verfügung, so werden Sie Ihren aktuellen Logistik-Job nicht aufgeben können. Bauen Sie einen Nachfolger auf, so wirkt sich diese Umsicht zudem positiv auf Ihren Ruf aus.
  3. Achten Sie darauf, dass Ihr Verhältnis zu Ihren aktuellen Teamkollegen einwandfrei ist. Sie bilden eventuell Ihr nächstes Team und müssen Sie als Leiter unterstützen. Und Sie müssen sich auf Ihre Leute verlassen können.
  4. Seien Sie aufrichtig, freundlich, mitfühlend, optimistisch und konstruktiv im Umgang mit allen Mitarbeitern im Unternehmen – ob Chefs oder Kollegen aus der Poststelle. Damit machen Sie ebenfalls auf sich aufmerksam und Ihnen eilt ein guter Ruf voraus.

Hier lesen Sie mehr dazu: https://coaches.xing.com/magazin/trotz-guter-leistung-einfach-keine-befoerderung-das-sind-moegliche-gruende

3. Karriere-Styling – erforderlich für einen Job in der Logistik?

Wie klappt der Einstieg in einen gut bezahlten, interessanten und Perspektiven bietenden Logistik-Job am besten? Die meisten haben hier ganz konkrete Vorstellungen. Der Lebenslauf sollte beispielsweise den Besuch einer Elite-Uni, möglichst einen Master-Abschluss und einen längeren Auslandsaufenthalt während der Schul- oder Ausbildungszeit enthalten. Zudem sind ständige Erreichbarkeit und Networking unabdingbar. Stimmt das?

Wieviel Karriere-Styling braucht Ihr Traumjob in der Logistik? (Foto-Quelle: Fotolia)

Für einen Job in der Logistik ist ein Studium nicht unbedingt erforderlich. Noch immer wird viel Wert auf kaufmännisch ausgebildete Fachkräfte gelegt, die sich aus eigener Initiative weiter qualifizieren. Duale Studenten, die sowohl im Unternehmen ausgebildet werden als auch studieren, sind bei einigen Arbeitgebern mittlerweile sehr beliebt für Logistik-Jobs. Studenten ohne Praxiserfahrung dagegen starten eher mit einem Praktikum oder studienbegleitend mit einer Werkstudententätigkeit – wenn sie denn eine dieser seltenen Möglichkeiten ergreifen können. Entsprechend spielen Elite-Universitäten oder renommierte private Hochschulen für die meisten Jobs in der Logistik keine Rolle. Ein Masterabschluss dagegen kann wie eine Weiterbildung gesehen werden und vertieft eine Richtung, die ein Arbeitnehmer vielleicht bereits eingeschlagen hat. Dann können die zusätzlich erworbenen tiefgehenden theoretischen Kenntnisse die Karriere in der Logistik beflügeln. Zudem können einige Masterstudiengänge auch berufsbegleitend absolviert werden. Ob Master oder Bachelor: Bei der Wahl der Hochschule sollte auf Spezialisierungsmöglichkeiten, die zu Jobs in der Logistik passen, Lehrpläne, Möglichkeiten für Praktika und Projekte geachtet werden.

Ein Auslandsaufenthalt steht für Neugier, Selbstständigkeit, sich etwas zutrauen und Sprachkenntnisse. Diese Punkte sind für Logistik-Jobs durchaus wichtig. Besonders auf Soft Skills kommt es Personalern heute an, Noten verlieren an Bedeutung. Sprachkenntnisse lassen sich natürlich auch auf anderen Wegen erreichen.

Ständige Erreichbarkeit ist nicht karriereentscheidend und muss die Ausnahme bleiben. Auch für Jobs in der Logistik gilt: Jeder braucht Zeit zum Abschalten. Dies ist auch sinnvoll zur Vorbeugung gegen Krankheiten wie Burnout, Depressionen, Magen-Darm-Beschwerden, Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ständige Erreichbarkeit kann auf Dauer die Leistungsfähigkeit einschränken und damit der Karriere mehr schaden als dienen. Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit sollte klar geregelt sein.

Kontakte können ungeahnte Möglichkeiten eröffnen und den hierarchischen Aufstieg im Logistik-Job erleichtern. Wichtig ist nicht, besonders viele Kontakte zu haben, sondern qualitativ hochwertige – und solche, zu denen man ein persönliches Verhältnis aufgebaut hat. Nur die erinnern sich an Sie, wenn Ihr Traumjob zu besetzen ist.

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