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Aktuelle News zu Jobs in der Logistik-Branche

Die Suche nach einem Logistik-Job ist erfolgversprechend


Logistik-Job Erfolg Jobsuche
Auf dem Höhepunkt der Gefühle – mit einem neuen Job. (Foto-Quelle: Fotolia)

Der Job-Boom seinen Höhepunkt.

Die Wissenschaftler des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sind laut einer kürzlich vorgelegten Einschätzung der Meinung, dass im Jahr 2018 so viele neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen werden wie nie zuvor. Damit kann die Arbeitslosigkeit auf ein Rekordtief sinken. Das eröffnet gute Chancen auch für die Suche nach einem neuen Logistik-Job.

1. Sorgen bei der Logistik-Jobsuche

Die Schwierigkeiten bei der Jobsuche variieren und sind auch vom Alter abhängig. (Foto-Quelle: Fotolia)

Was sind die größten Schwierigkeiten bei der Jobsuche? Für ihre Talents&Trends-Studie hat die Hamburger Beratung von Rundstedt & Partner mehr als 1000 Arbeitssuchende befragt. Martina Kettner hat die Ergebnisse für den österreichischen Blog karriere.at zusammengefasst:

  • Networking
    Das berühmte Vitamin B hat nicht jeder. 43 Prozent der Befragten fällt Networking schwer. Sie meinen, ihnen fehlten die notwendigen Kontakte, um an die richtig interessanten Jobs zu kommen.
  • Unklar formulierte Inserate
    Worum geht es in dem Job eigentlich? Diese Frage kann das Jobinserat für 42,5 Prozent der Bewerber nicht beantworten. Sie wissen nach der Lektüre nicht, was von ihnen erwartet wird.
  • Zu lange „out of the game“
    Sich nach langer Zeit wieder auf Jobsuche zu begeben, wirft auch die Frage auf: Was wird von einer Bewerbung erwartet? Aktuelles Format, Sprache und Inhalt einer guten Bewerbung sind für 38 Prozent der Jobsuchenden unbekannt. Für viele ist auch unklar, wie eine effiziente Jobsuche ablaufen sollte.
  • Selbstpräsentation
    Sich selbst gut zu präsentieren – sei es im Anschreiben oder im Jobinterview – fällt 30 Prozent schwer.
  • Aufwändig
    Im Idealfall punkten Bewerber mit individuellen Bewerbungsunterlagen für jeden Arbeitgeber. Das kostet allerdings viel Zeit und Mühe. 42 Prozent der Befragten finden es sehr aufwändig, Bewerbungsunterlagen immer wieder anzupassen und den Überblick zu behalten.
  • Passt das?
    Kann ich leisten, was das Unternehmen verlangt? 33 Prozent zweifeln daran, ob der ausgeschriebene Job zu ihren Fähigkeiten und Talenten passt.

Je nach Altersgruppe gibt es Unterschiede hinsichtlich der Schwierigkeiten, denen Jobsuchende begegnen: Jüngere, besonders jene zwischen 18 und 29 Jahren, tun sich bei der Planung ihrer Zukunft schwer. Schwierigkeiten bereitet ihnen auch die Wahl eines passenden Jobs. Ältere Arbeitnehmer stehen vor der Herausforderung, sich schon länger nicht mehr mit dem Arbeitsmarkt beschäftigt zu haben.

Den ganzen Artikel von Martina Kettner finden Sie auf karriere.at.

2. Wenn es nicht klappt…

… ist der Gang zum Arbeitsamt erforderlich. Klar, die besten Möglichkeiten sind, schon vor der Kündigung einen neuen Job in der Tasche zu haben, über ein Netzwerk zu verfügen, durch das man immer eine neue Aufgabe findet, von Headhuntern umschwärmt zu werden oder einfach nicht mehr arbeiten zu müssen. Klappt nicht immer. Dann steht der Weg zur Bundesagentur für Arbeit (BfA) an. Schon der Begriff „Arbeitsamt“ löst bei manchen Beklemmungen aus.

Mit ein paar Tricks den nächsten Gang zum „Arbeitsamt“ meistern (Foto-Quelle: Fotolia)

Nutzt aber nichts. Und seien Sie gewiss: Ihr Sachbearbeiter hat in der Regel keine Zeit, gerade Ihnen das Leben schwer zu machen. Sie wollen ihre Kunden schnellstmöglich wieder in Arbeit vermitteln, damit kein Arbeitslosengeld fällig wird und der Wert in der Arbeitslosenstatistik niedrig bleibt.

Wichtig ist, dass Sie stets mit und nicht gegen Ihren Sachbearbeiter beim Arbeitsamt arbeiten. Halten Sie sich an Vereinbarungen und beachten Sie:

    • Melden Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Jobcenter.
    • Stimmen Sie mit Ihrem Sachbearbeiter gleich zu Beginn Ziele und Vorgaben ab.
    • Klären Sie auch, wie Sie Bewerbungsaktivitäten am besten dokumentieren und wie häufig Sie die Nachweise abgeben müssen.
    • Besprechen Sie, auf welchen Wegen Sie sich melden und Informationen weitergeben können.
    • Achten Sie darauf, alle Informationen schriftlich weiterzugeben.
    • Informieren Sie Ihren Sachbearbeiter sofort über Veränderungen und relevante Entwicklungen.

Diese und weitere Informationen hält das Job- und Bewerbungsportal karrierebibel.de bereit. Dort wird auch auf die ZAV-Managementvermittlung der BfA in Bonn hingewiesen: Hier werden Führungskräfte der ersten bis dritten Ebene bei der Jobsuche betreut und an Unternehmen vermittelt. Da der Kreis der Betreuten klein ist, haben Sie hier gute Aussichten auf eine Vermittlung. Zudem helfen die Berater bei der Erstellung Ihres Karriereprofils mit Ihren Präferenzen und Stärken.

Noch mehr Checklisten, Tipps und beispielsweise Erklärungen zu Sperrzeiten oder VerBIS, dem Vermittlungs-, Beratungs- und Informationssystem der Arbeitsagentur, finden Sie unter http://karrierebibel.de/stellensuche-arbeitsamt/

Wir von BirdieMatch empfehlen Ihnen, mindestens zweigleisig zu fahren. Vernachlässigen Sie nicht die Suche nach einem neuen Logistik-Job in der Jobbörse der Branchenexperten.

3. Geheime Jobsuche

Selbst die Partner wissen oft nicht, dass ihr Beziehungsgegenstück einen neuen Logistik-Job sucht.

„Geheimnis Jobsuche“ – Mehr als die Hälfte erzählt dem Partner nichts davon. (Foto-Quelle: Fotolia)

Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Censuswide hat ergeben: Nur 44 Prozent der Arbeitnehmer auf Jobsuche erzählen ihrem Partner davon. Eltern werden in einem Drittel der Fälle eingeweiht, Freunde ziehen 29 Prozent der Sucher ins Vertrauen. 12 Prozent der Menschen, die eine neue Aufgabe anstreben, berichten niemandem von ihren Bemühungen.

Dass man gegenüber Kollegen schweigen sollte, versteht sich von selbst. Ob überhaupt kein Austausch zu einem solch einschneidenden Schritt, der auch das Leben der Partner verändern kann, sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wir von BirdieMatch empfehlen, zumindest einen vertrauensvollen Sparings-Partner, Freund oder neutralen Coach zu informieren und dessen Feedback für die eigene Bewerbungsphase zu nutzen.

4. Jobsuche in sozialen Medien

Immer mehr Bewerber in Tätigkeitsbereichen, für die kein Studium erforderlich ist, suchen per Smartphone nach offenen Stellen. Dies gilt beispielsweise auch für Lagermitarbeiter. Vor allem junge Kandidaten finden Jobs über Social Media.

Die Jobsuche über mobile Endgeräte spielt zunehmend eine größere Rolle auf dem Arbeitsmarkt

Das Smartphone ist der wichtigste Jobdetektor für Bewerber ohne Studium – vor allem für jüngere Kandidaten wie Azubis und Berufsanfänger. Das ist ein Ergebnis des aktuellen „Blue-Collar-Kompass 04/2018“, für den die Recruiting-Plattform MobileJob.com quartalsweise rund 1000 Bewerber ohne akademische Ausbildung zu ihrem Arbeitsleben befragt. Demnach haben 78 Prozent der 18 bis 29-jährigen Nichtakademiker bereits einen Job über ihr Smartphone gefunden, fast die Hälfte (49 Prozent) von ihnen sogar schon mehrfach. Über alle Altersklassen hinweg liegt der Anteil der „Smartphone-Jobfinder“ bei 51 Prozent. Auch die mobile Bewerbung ist aus Sicht der Kandidaten für den gewerblichen Arbeitsmarkt eindeutig auf dem Vormarsch. 85 Prozent von ihnen sehen diese bereits etabliert oder sind überzeugt, dass dem mobilen Bewerbungsprozess die Zukunft gehört.

Liken, sharen, Job finden

Wie auch auf dem Arbeitsmarkt für Uni-Absolventen, hat sich im “Blue-Collar- Segment” die Online-Bewerbung fest etabliert. (Anmerkung der BirdieMatch-Redaktion: Ursprünglich stand „Blue Collar“ für Menschen in Arbeitsuniform, beispielsweise im Blaumann. Das Gegenteil: „White Collar“ war der gängige Begriff für  Menschen in weißer Bluse oder Oberhemd. Bei MobileJob wird der Begriff weiter gefasst und umschließt alle Menschen, die nicht studiert haben. Auf dem Portal werden aberbesonders Pflegekräfte, Servicemitarbeiter in Gastronomie oder Hotellerie,Handwerker, Facharbeiter in der industriellen Fertigung, Elektriker, Call Center Agents und Reinigungskräfte genannt.) Sieben von zehn Nichtakademikern ziehen die Bewerbung über das Smartphone einer postalischen Bewerbung vor. Allerdings sind die nichtakademischen Wege zum neuen Job deutlich viraler als bei Akademikern. So haben bereits 38 Prozent der Nichtakademiker mindestens einmal einen Job in sozialen Medien gefunden – bei den jüngeren Bewerber liegt dieser Anteil sogar bei 55 Prozent, geht aus der Untersuchung hervor. Das liege vor allem an der generell starken Nutzung sozialer Netzwerke.Denn fast zwei Drittel (65%) der Befragten seien täglich mit ihrem Smartphone auf Facebook, Instagram & Co. unterwegs – 54 Prozent sogar mehrmals am Tag. Besonders hoch sei die Nutzungsintensität bei jungen Menschen, die zu 81 Prozent mehrfach per Smartphone täglich posten, liken oder teilen. „Die Jobsuche per Smartphone gehört für Nichtakademiker genauso selbstverständlich zum mobilen Lifestyle, wie Kurznachrichten zu verschicken oder Weihnachtsgeschenke bei Amazon und Co. zu bestellen. Viele von ihnen haben ihren PC längst durch ihr Smartphone ersetzt und nutzen dieses für die gesamte Online-Bandbreite. Für Arbeitgeber bedeutet das: Nichtakademiker sind an deutlich mehr mobilen Touchpoints für Jobthemen ansprechbar als Absolventen von Universitäten, die die Jobsuche doch sehr monothematisch angehen” sagt MobileJob-Geschäftsführer Steffen Manes.

Der mobilen Jobsuche folgt die mobile Bewerbung

Während die Jobsuche per Smartphone bei Nichtakademikern also bereits fest verankert ist, stellt sich die Frage, wann auch der gesamte Bewerbungsprozess über das Mobiltelefon abgewickelt wird. Nach Ansicht der Kandidaten ist dies schon bald der Fall. 33 Prozent finden sogar, dass sich der mobile Bewerbungsprozess bereits etabliert hat. Weitere 52 Prozent glauben, dass diesem Weg die Zukunft gehört. Von diesem Anteil sind wiederum 63 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass sie sich innerhalb der nächsten zwei Jahre standardmäßig über ihr Smartphone bei Unternehmen bewerben. 24 Prozent glauben, dass dies bereits innerhalb der nächsten 18 Monate soweit sein wird.

Über die Studie

Für den Blue-Collar-Kompass 04/2018 befragte das Marktforschungsunternehmen Respondi im Auftrag von mobileJob 1012

Arbeitnehmer mit nicht akademischem Hintergrund, die dem Blue-Collar-Arbeitsmarkt zuzuordnen sind und sich in den vergangenen drei Jahren mindestens einmal in einem Bewerbungsverfahren befanden. Befragungszeitraum war Dezember 2018. Ziel des Blue-Collar-Kompass ist es, einen analytischen Blick auf die Karriereperspektiven von Nichtakademikern zu werfen. Er erscheint quartalsweise.

Die im Presseportal erschienene Originalmeldung finden Sie hier: https://www.presseportal.de/pm/117529/4147588

5. Mehr Geld im Logistik-Job? So klappt´s nie!

Mehr Geld im Logistik-Job verspricht die Gehaltsverhandlung. (Foto-Quelle: Fotolia)

Wer garantiert NIE eine Gehaltserhöhung haben möchte, sollte diese Tipps beherzigen:

  • Sie wollen mehr Geld, weil andere auch mehr bekommen. Basta.
  • Sie wollen mehr Geld, weil Sie schon viel länger da sind als andere.
  • Bitten Sie um mehr Geld – und liefern Sie gleich das Gegenargument für den Chef mit: Wenn Sie fragen, ob es vielleicht möglich wäre, dass…, wenn… - dann wird das „Wenn“ nie eintreten. Außerdem wirken Sie dann so, als ob Sie sich selbst nicht sicher sind, ob Sie mehr Geld in Ihrem Logistik-Job wert sind.
  • Betteln Sie um eine Erhöhung.
  • Erpressen Sie Ihren Chef: Wenn Sie nicht mehr bekommen, dann gehen Sie eben. Richtig: Dann gehen Sie eben.
  • Auch prima: Sie wollen mehr Geld in Ihrem Logistik-Job verdienen, weil Sie sich sonst Ihre neue Wohnung, Ihr neues Auto oder Ihre neue Freundin nicht leisten können.
  • Ebenso gut ziehen gestiegene Ausgaben für die Familie oder einen teuren nächsten Urlaub.
  • Sprechen Sie Ihren Chef unbedingt an, wenn dieser gerade im Stress ist.
  • Sprechen Sie dringend mit Ihrem Chef über Geld, wenn Sie gerade mal wieder einen Fehler gemacht haben.
  • Sprechen Sie Ihren Chef auf Ihre konstant gute Leistung in Ihrem Logistik-Job an, wenn Sie gerade aus einer Krankheit zurückgekehrt sind. Gute Leistungen darf Ihr Vorgesetzter gegen gutes Geld übrigens sowieso von Ihnen erwarten.
  • Gut läuft es auch, wenn Sie am Tag des Gesprächs wieder zu spät gekommen sind und mit Zuverlässigkeit punkten wollen. Zuverlässigkeit ist im Übrigen eine Grundvoraussetzung, kein Alleinstellungsmerkmal.
  • Verschweigen Sie Ihre Erfolge, Leistungen und neu übernommenen Aufgaben. Oder geben Sie Ihre Lorbeeren an einen Kollegen weiter.

Und: Auf gar keinen Fall sollten Sie sich auf das Gehaltsgespräch vorbereiten!

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