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Quereinstieg- wagen oder nicht wagen?


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Neuorierentierung für Quereinsteiger (Foto-Quelle: Fotolia)

Ob als Biologe in der Unternehmensberatung, als Mechaniker im Vertrieb oder als Kauffrau im Marketing – viele satteln beruflich um. Und das aus gutem Grund: Quereinsteiger sind gefragter als je zuvor. Die Gründe für den Wechsel in einen neuen Bereich sind vielseitig.

Neu orientieren, neu einsteigen

Das der Arbeitsmarkt sich stetig verändert ist kein Geheimnis. Die Position der Arbeitgeber befindet sich im Wandel- so sind Arbeitnehmer nicht mehr zwingend auf diese angewiesen, sondern beide Parteien sind abhängig voneinander. Diese Umbruchzeit bietet großen Vorteil für Quereinsteiger.

Sie bringen nicht nur frischen Wind, neue Ansichten und Herangehensweisen, sondern sind zudem nicht „betriebsblind“. Zahlreiche große Unternehmen haben das bereits erkannt und werben entsprechende Kandidaten daher explizit mit Quereinsteiger-Programmen. Der Weg in einen neuen Bereich kann also eine große Chance sein, sich beruflich noch einmal um 180 Grad zu drehen. Doch wann sollte man den Quereinstieg wagen und wie gelingt dieser?

Gründe für einen Quereinstieg

Warum wird Quereinsteigern immer Unzufriedenheit im alten Job vorgeworfen? Kann man nicht den Quereinstieg wagen, weil man seine Leidenschaft und Talente fördern und fordern will? Doch wie kommt man auf den Geschmack nach mehr Leidenschaft und Abenteuer in seinem Job? Womöglich, wenn man sich abends nach der anstrengenden Arbeit auf die Couch legt und eine Folge Suits schaut und sich wünscht, man wäre Harvey Specter? Möglicherweise ja, denn Vorbilder können die Inspiration auf jeden Fall ankurbeln! Sie geben uns das Gefühl von Vollkommenheit und kurbeln unseren Erlebnishunger an. (P.S.: Der Hauptprotagonist der Erfolgsserie, Mike, ist ebenfalls ein Quereinsteiger.)

Wie geht es Ihnen? Sehen Sie sich in 5 Jahren noch in Ihrem aktuellen Job?

Abgesehen von der Motivation nach Neuem kann Unzufriedenheit im Job dennoch eine Rolle spielen. Zunächst sollten aber einige Aspekte genauer unter die Lupe genommen werden: Bringen Sie in Erfahrung, ob Sie mit dem Arbeitsaufwand nicht klarkommen. Wenn Sie sich zudem unwohl und überfordert oder unterfordert fühlen, sollten Sie an Ihrer beruflichen Situation dringend was ändern.

Vom Tellerwäscher zum Millionär

Fakt ist, Quereinsteiger gibt es und werden weiterhin gebraucht. Dadurch, dass sie anderes Wissen in das Unternehmen bringen, steuern sie andere Impulse und Kreativität. Quereinsteiger sehen und beeinflussen Prozesse anders. Getreu dem Motto "Learning by Doing" sind sie demnach in den besten Fällen gewinnbringend.

Dennoch sollten Selbstreflexion und Selbstvertrauen der Kandidaten das A und O sein. Um einen erfolgreichen Quereinstieg zu unternehmen, sollten Sie sich daher zuerst intensiv mit sich selbst und Ihren Fähigkeiten befassen.

  • Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen?

Sprechen Sie mit Freunden und Bekannten über sich und verlangen Sie ehrliche Meinungen zu Ihrer Person. Vielleicht entdecken Sie durch Ihr Umfeld ungeahnte Fähigkeiten in denen Sie richtig gut sind.

  • Was sind Ihre Wünsche?

Grenzen Sie Ihre Berufswahl ein und stecken Sie Ihr Feld ab. An welchem Standort möchten Sie gerne arbeiten, haben Sie Ansprüche an Ihre Kollegen und Vorgesetzen? Welche Bedingungen sind Ihnen wichtig und bei welchen Punkten haben Sie einen großen Toleranzraum? Machen Sie sich eine Liste, am besten priorisiert nach Wichtigkeit des Wunsches.

  • Was motiviert Sie?

Wer richtig Spaß an seinem Job hat, macht ihn erfahrungsgemäß mit hoher Motivation und guten Ergebnissen. Überlegen Sie sich, was Sie am Job motiviert? Welche Projekte haben Ihnen in der Vergangenheit am meisten Spaß bereitet? Und schließen Sie alle Tätigkeiten aus, die Ihnen mühselig vorkamen. Durch Motivation und Freude wird sich auch der Erfolg einstellen.

Haben Sie in der Vergangenheit spezielle Fertigkeiten erlernt, die Sie auch im neuen Beruf unbedingt anwenden möchten, sollten Sie dies bei der Berufswahl berücksichtigen.

Wer quereinsteigen will, muss vorbereitet sein

Warum jemanden einstellen, der den Anforderungen der Stelle nicht entspricht? Dieser Bewerber sollte durch andere Qualitäten überzeugen, die dem Arbeitgeber am Ende des Gesprächs wichtiger erscheinen als Fachqualifikationen! Quereinsteiger werden in Bewerbungsprozessen besonders unter die Lupe genommen, denn Sie müssen überzeugen, warum sie besser geeignet sind als Mitbewerber Ihrer Branche.

Daher ist es wichtig, sich genau darüber zu informieren, welche Qualifikationen unabdingbar für einen erfolgreichen Quereinstieg sind. Müssen bestimmte Kenntnisse nachgeholt werden? Ist eine Weiterbildung notwendig? Wo kann ich mir sonst noch wertvolles Branchenwissen aneignen? Diese Hürden können rechtzeitig aus dem Weg geräumt werden, sofern man sich intensiv mit der neuen Wunschstelle auseinandersetzt. Denn je schneller man Wissenslücken füllt, desto besser klappt es mit dem erfolgreichen Jobwechsel.

Können Sie sich zum Beispiel einen Quereinstieg in die Disposition vorstellen? Dann lesen Sie hier über mögliche Weiterbildungen und erstelle sich Ihren Karriereplan.

Mit einer überzeugenden Bewerbung punkten

Haben Sie den für Sie passenden Job für einen Seiteneinstieg gefunden, steht einer Bewerbung nichts mehr im Wege. Bedenken Sie dabei: Ihre Bewerbungsunterlagen haben einen sehr großen Einfluss darauf, ob Sie als fachfremder Bewerber Eindruck machen oder nicht. Wie bei allen Bewerbungen gilt hier: der erste Eindruck zählt. Gerade Quereinsteiger werden von Personalern besonders auf den Prüfstand gestellt. Hier heißt es also, sich richtig gut bewerben und überzeugend und glaubhaft darzulegen, warum eine Neuorientierung genau das richtige für Sie ist.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Zeigen Sie Motivation und überzeugen Sie mit Ihrer Eignung, indem Sie relevante Fähigkeiten hervorbringen. Was haben Sie schon zu verlieren? Jedenfalls haben Sie mehr zu gewinnen. Wagen Sie den Schritt. Seien Sie ein Mike.