DAS JOB-MATCHING-PORTAL FÜR LOGISTIK, SPEDITION, TRANSPORT UND KEP
Birdieblog
Aktuelle News zu Jobs in der Logistik-Branche

KEP-Markt: Zahl der Beschäftigten steigt

Geregelte Ladezonen sollen für Ordnung im Chaos der steigenden Bestellungen pro Tag sorgen.

Der Kurier-, Express- und Paketmarkt wächst weiter stabil: 4,9 Prozent mehr KEP-Sendungen als 2017, 5,2 Prozent mehr Umsatz und rund 9.000 Beschäftigte mehr. Das geht aus der aktuellen KEP-Studie 2019 des Bundesverbands Paket und Expresslogistik (BIEK) hervor. Sie beruht auf den für 2018 ermittelten Zahlen der Verbandsmitglieder DPD, GLS, GO!, Hermes und UPS.

3,52 Mrd. KEP-Sendungen beförderten die KEP-Dienstleister DPD, GLS, GO!, Hermes und UPS 2018. Das sind mit einem Plus von 4,9 Prozent und in Summe so vielen Sendungen wie nie zuvor. Im Schnitt wurden pro Zustelltag 12 Mio. Sendungen zu bis zu 7 Mio. Empfänger befördert. Die Ergebnisse liefert die KEP- Studie 2019, die der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) Ende Juni in Berlin vorgestellt hat. Der Gesamtumsatz der KEP-Branche stieg auf 20,4 Mrd. EUR (+ 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). 2018 arbeiteten in der KEP-Branche rund 238.600 Menschen, 9.000 oder 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem B2C-Sendungen und internationale Paketsendungen trugen zum Wachstum bei: Es wurden 7,4 Prozent mehr B2C-Sendungen im nationalen Paketmarkt verschickt. Die internationalen Paketsendungen konnten ein Wachstum um 9,2 Prozent verzeichnen. Auch die nationalen B2B-Paketsendungen nahmen zu, wenn auch weniger stark: Ihr Plus lag 2018 gegenüber den Zahlen von 2017 bei 0,4 Prozent. Wesentlicher Treiber der steigenden Sendungsmengen ist vor allem der zunehmende nationale und grenzüberschreitende Online-Handel. 

Mehr Effizienz durch Ladezonen und angepasste Verpackungen möglich

Doch nicht nur mit den Zahlen, sondern auch mit Möglichkeiten, die Effizienz der KEP-Dienstleister zu verbessern, beschäftigt sich die BIEK-Studie. Dazu gehören klar geregelte Ladezonen und optimierte Verpackungen. Ladezonen steigern in Städten gezielt die Effizienz auf der letzten Meile. Richtig genutzte Ladezonen lassen den Verkehr besser fließen. Zustellfahrzeuge müssen nicht mehr als Zweite-Reihe-Parker andere Fahrzeuge blockieren, wenn ihnen Ladezonen zur Verfügung stehen. Das spart Zeit und reduziert Staus, Schadstoffe und Stress für Autofahrer, Radfahrer und Zusteller. Aber auch bereits beim Verpacken der Sendungen ist es möglich, mit einfachen Ideen für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz zu sorgen. Hier sind die Versender am Zug. Viele von ihnen optimieren bereits bewusst Verpackungen und zeigen: Wird etwa das Volumen im Karton besser ausgenutzt, haben Zusteller im Fahrzeug mehr Platz für Sendungen. Neben der Einsparung von Material und Kosten wird also auch der Zustellprozess effizienter und somit umweltschonender. Hier sieht der Verband noch viel Potenzial.

Sichere Arbeitsplätze

Der KEP-Markt wächst und wird weiter wachsen, ist der BIEK überzeugt. Für das laufende Jahr rechnen die Mitglieder mit einem Sendungszuwachs um bis zu 4,5 Prozent. Damit sind die Arbeitsplätze in diesem Logistikbereich sicher und weitere Menschen können dort einen Job finden. Wer seinen Mitarbeiterstamm erweitern will, wird auf der Job-Matching-Plattform BirdieMatch fündig. Wer seinen Arbeitgeber wechseln will, ebenfalls. Dies gilt seit Ende Mai 2019 nicht nur für offene Stellen im kaufmännischen Bereich, sondern auch für Lagermitarbeiter und Berufskraftfahrer

Die KEP-Studie erscheint seit 2004 jährlich und wird von der KE-Consult Kurte & Esser GbR im Auftrag des BIEK erstellt. Sie zeigt ein aktuelles und umfassendes Bild der Marktentwicklung, der Trends und der wirtschaftlichen Bedeutung der gesamten KEP-Branche in Deutschland. Die Studie gibt es sowohl zum Download als auch als Druckexemplar (info@biek.de).

Kommentare

Momentan gibt es keine Kommentare

Neuer Kommentar

benötigt

benötigt (nicht veröffentlicht)

optional