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Birdieblog
Aktuelle News zu Jobs in der Logistik-Branche

Umziehen für den Job? Kommt selten in Frage.

Unbeliebt bei Logistikern: Umziehen aus berufsbedingten Gründen.

Heimat und Arbeiten gehören für Fachkräfte mit Berufsausbildung aus der Logistikbranche untrennbar zusammen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Stellenmarktes meinestadt.de, für die das Marktforschungsinstitut respondi 2.000 Fachkräfte mit Berufsausbildung im Alter von 25 bis 65 Jahren befragt hat – darunter 156 aus dem Bereich Logistik und Lager.

Die aktuellen Vakanzzeiten von Stellen für Fachkräften aus der Logistik- und Verkehrsbranche liegen bei 126 Tagen – 15 Tage mehr als im Vergleichszeitraum vor einem Jahr. Das geht laut der Untersuchung von respondi im Auftrag für meinestadt.de aus einer Erhebung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die weiter steigende Zahl der Warenbewegungen lässt vermuten, dass diese Werte nicht sinken werden. Erschwert wird die Lage, weil für fast alle Fachkräfte aus der Logistik die Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort eine zentrale Rolle spielt: Knapp 90 Prozent ist es „wichtig“ oder „sehr wichtig“, dass ihr Arbeitsplatz nah an ihrem Wohnort liegt. Die gewohnte Umgebung für einen Job zu verlassen, schließt die Mehrheit kategorisch aus.

Für 61,6 Prozent der Logistikfachkräfte umfasst „Heimat“ einen Radius von unter 50 Kilometern um ihren Geburtsort, wo auch Familie und Freunde wohnen. Wohnort und Arbeitsplatz liegen bei 85,3 Prozent nicht weiter als 30 Kilometer voneinander entfernt, jeder Zweite davon fährt sogar nur bis zu neun Kilometer Richtung Job. Entsprechend suchen Fachkräfte regional nach Jobs. Dabei nutzen sie bevorzugt Online-Jobbörsen (66 Prozent) und, neben regionalen Tageszeitungen, Suchmaschinen und Karriereseiten von Unternehmen. 87,2 Prozent geben bei der Arbeitssuche einen Umkreis von unter 50 Kilometern an, etwa zwei Drittel davon sogar nur unter 30 Kilometer. Demnach entspricht der Suchradius exakt dem definierten Heimat-Radius.

Wohnortwechsel ist unüblich

84,6 Prozent der Fachkräfte aus der Logistikbranche sind bislang keinmal oder erst einmal wegen eines Jobs umgezogen. 40,4 Prozent würden für einen Job „gar nicht” umziehen, knapp ein Viertel nur in einem Umkreis von unter 30 Kilometern. Knapp jeder Zweite würde sogar Abstriche im Job hinnehmen, um in der Heimat bleiben zu können.

 „Die Studie zeigt: Um die besten Fachkräfte für die Logistikbranche zu finden, müssen sich Unternehmen im Sinne des Employer Branding als attraktive Arbeitgeber in der Region positionieren. Im überregionalen Recruiting haben vor allem die Unternehmen eine Chance, die durch besondere Angebote das Ankommen in der neuen Umgebung erleichtern”, so Wolfgang Weber, Geschäftsführer von meinestadt.de. „Bei der Jobsuche setzen Fachkräfte bevorzugt auf Online-Portale. Arbeitgeber müssen sich deshalb bei der Mitarbeitergewinnung ganzheitlich digital aufstellen, um das gesamte Potenzial ausschöpfen zu können”. 

Die Daten für die Studie zum Thema Regionalität und Arbeitswelt wurden Ende 2018 erhoben. Die rund 2.000 Teilnehmer – darunter 156 aus der Logistikindustrie – kamen zu gleichen Teilen aus Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

BirdieMatch verrät regionale Unterschiede der Gehälter

Auch die für den Gehaltsreport von BirdieMatch ausgewerteten Daten legen nahe, dass Kandidaten ihren neuen Job in der Logistik vor allem in der Nähe ihres Wohnorts suchen. Wer wissen will, was er in welcher Region verdienen kann, erfährt dies ebenfalls in der aktuellen Gehaltsstudie des Job-Matching-Portals für die Logistikindustrie.

Kommentare

rene netscher 2 Monate, 3 Wochen her

wenn es mehr geld gibt und eine schöne gegend ist würte ich umziehen

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