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Auf den Punkt formuliert: So kommen Sie Ihrem Traumjob einen Schritt näher

Ein gutes Bewerbungsanschreiben nimmt Zeit in Anspruch. (Foto-Quelle: Fotolia)

Das Bewerbungsanschreiben zu formulieren und den Lebenslauf sinnvoll zu gestalten, ist nicht so schwer, wie viele meinen. Hier ein paar Tipps, wie das Schriftliche leichter von der Hand geht.

Worauf kommt es an bei der Bewerbung?

  • auf einen gut gegliederten Lebenslauf, der alle für den neuen Job relevanten Stationen sowie ein paar Grunddaten tabellarisch sowie vom jüngsten zum ältesten Ereignis geordnet auflistet. 
  • auf ein Bewerbungsanschreiben, das den Personaler dazu bringt, Sie zum Vorstellungsgespräch einzuladen.

Nun erhalten Personalverantwortliche meist mehr als eine Bewerbung auf eine Vakanz und beschäftigen sich selten länger als einige Minuten mit dem jeweiligen Einzelfall. Manchmal ist schon nach wenigen Sekunden Schluss – etwa wenn Sie mit „…hiermit bewerbe ich mich um…“ beginnen.

1. Do's im Anschreiben

Jedes Anschreiben muss individuell formuliert sein. Das bedeutet: Es muss sich genau auf die ausgeschriebene Stelle beziehen, Sie müssen deutlich machen, warum sie gerade in dem Unternehmen arbeiten möchten, das den Job anbietet, und Sie sollten erklären, warum genau Sie diese Arbeit am besten können.

„Auf die ausgeschriebene Stelle beziehen“ bedeutet in diesem Fall nicht, die Jobbezeichnung und die Quelle des Angebots im ersten Satz zu nennen. Diese Angaben gehören in den Betreff. Stattdessen sollten Sie sich auf die fachlichen und persönlichen Anforderungen der Vakanz konzentrieren und diese an Ihren Erfahrungen, Kenntnissen und Wesensmerkmalen abarbeiten. Machen Sie mit kurzen Beispielen deutlich, warum dieser Job so gut zu Ihnen passt. Wiederholen Sie nicht einfach die gewünschten persönlichen Eigenschaften („Ich bin freundlich, teamorientiert…“), sondern nutzen Sie auch hier kurze Beispiele. Belegen Sie, dass Sie alle Voraussetzungen für die Stelle mitbringen.

Warum Sie gerade in dem Unternehmen arbeiten möchten, das die Stelle ausgeschrieben hat, können Sie in der Regel durch Recherche herausfinden. Was bietet das Unternehmen neben dem Job noch, was Sie reizt? Dies können eine bestimmte Branche, ein besonderer Kundenkreis oder eine Fachrichtung sein, die Sie besonders interessieren. Vielleicht auch, dass es sich um ein Familienunternehmen mit auf der Internetseite beschriebenen Werten handelt, Spezialequipment, das Sie schon immer interessiert hat, oder ein besonderer Spirit, für den das Unternehmen bekannt ist.

Wichtig ist, dass der Leser Ihrer Bewerbung merkt, dass Sie kein Standardschreiben abgeben, sondern sich wirklich und begeistert mit ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber beschäftigt haben. Dann ist der Personaler auch bereit, sich mit Ihnen zu beschäftigen.

Punkten lässt sich

  • mit einem Einstieg, der genau sagt, warum Sie gerade diese ausgeschriebene Stelle für sich interessant finden und speziell in diesem Unternehmen arbeiten möchten (dies setzt eine Recherche zum Unternehmen voraus!)
  • mit einem Mittelbau, der sich exakt auf den neuen Job bezieht und deutlich macht, warum Sie der/die Richtige dafür sind
  • mit einem Mittelbau, der nicht die Infos aus dem Lebenslauf wiederholt – das verlängert den Text nur unnötig und raubt anderen Informationen den Platz
  • mit einem Mittelbau, der bestimmte Skills mit Beispielen belegt und nicht in Floskel-Bingo ausartet, bei dem alle geforderten Soft Skills nur wiederholt werden
  • mit einem gut formulierten Schlusssatz.

Zusammengefasst hat dies stepstone.de in dieser Checkliste für ein Bewerbungsanschreiben. Die 11 wichtigsten Tipps:

  1. Nennen Sie einen eindeutigen Betreff.
  2. Denken Sie an die korrekte Anrede – möglichst mit Namen.
  3. Wählen Sie eine spannende Einleitung.
  4. Beschreiben Sie Ihr Profil, indem Sie Ihre persönlichen Stärken herausstellen und sich auf die ausgeschriebene Stelle beziehen.
  5. Nehmen Sie auf alle wesentlichen Anforderungen aus der Stellenanzeige für den Logistik-Job Bezug.
  6. Nennen Sie konkrete Beispiele Ihrer Kenntnisse zu den geforderten Qualifikationen.
  7. Stellen Sie den Mehrwert, den Sie dem Unternehmen bieten, klar heraus.
  8. Lassen Sie Ihr Anschreiben mit der Aufforderung zum persönlichen Gespräch enden.
  9. Vergessen Sie nicht zu grüßen und Ihre Unterschrift.
  10. Beschränken Sie sich auf eine DinA-4-Seite.
  11. Fragen Sie einen Freund, ob er das Anschreiben auf Rechtschreibung und Verständlichkeit prüfen kann. 

2. Do's im Lebenslauf

Mit dem Anschreiben ist es jedoch noch nicht getan: Auch der Lebenslauf gehört zur schriftlichen Bewerbung. Und nicht nur das: 75 Prozent aller Personaler nehmen zuerst den Lebenslauf in die Hand. Hier einige Angaben zum richtigen Aufbau von oben nach unten:

  • persönliche Angaben
  • Berufserfahrung – chronologisch ausgehend von der aktuellen/jüngsten Beschäftigung
  • Weiterbildungen
  • Praktika / Auslandserfahrung / Nebentätigkeiten
  • Studium / Ausbildung / Wehr- oder Zivildienst / Schule
  • Sprachen und IT-Kenntnisse
  • weitere Kenntnisse (optional, ggf. Führerschein, Veröffentlichungen etc.)
  • Interessen (optional)

Setzen Sie auf Klarheit in Formulierung und Optik. Überfrachten Sie Ihren Lebenslauf nicht mit Details und Fremdworten – mehr beweist nicht mehr Kompetenz. Führen Sie nur das auf, was für den potenziellen neuen Job wichtig ist, oder Ihre Persönlichkeit greifbar macht. Beschreiben Sie Ihre bisherigen Aufgaben und Tätigkeiten so konkret wie möglich.

Je klarer Ihr Lebenslauf, desto besser lässt sich erkennen, ob Sie zum neuen Unternehmen passen und den angebotenen Job ausfüllen können. Entsprechend eher werden Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Und Sie müssen dann dort nicht diverse Formulierungen aus Ihrer Bewerbung mühsam erläutern oder gar rechtfertigen.

Hobbys im Lebenslauf zu nennen, ist übrigens durchaus sinnvoll. Zwar klingen „Lesen“, „Reisen“ oder „Kochen“ zunächst langweilig oder „Lesen“ sogar eigenbrötlerisch. Doch konkretisiert – etwa: „englische Kriminalromane aus dem 19. Jahrhundert“, „die Schlösser der Loire und des Baltikums“ oder „indische Currys“ – lassen einen Blick auf Ihre Persönlichkeit zu, der jeden Personaler interessiert. Auch „Sport“ allein ist keine Aussage – dass Sie Kapitän einer Kricket-Mannschaft sind, ist dagegen nicht nur ein Hinweis auf ein nicht alltägliches Hobby, sondern auch auf Führungsstärke. Mit ehrenamtlichem Engagement lässt sich ebenfalls punkten.

3. Zu langer Lebenslauf?

Auf keinen Fall mehr als zwei Seiten! Das ist die goldene Regel für den Lebenslauf im Rahmen einer Bewerbung. Doch was ist, wenn die bisherige Arbeit aus sehr vielen Projekten bestanden hat, die alle einer kurzen Erläuterung bedürfen? Marina Kettner vom Blog „karriere.at“ weiß Rat und schlägt als dritte Seite eine Projektliste vor.

Wichtig: Die dritte Seite ist nur dazu da, übersichtlich die projektbasierte Arbeit in den vorangegangenen Jobs genauer darzustellen. Dabei ist die Verwendung von Aufzählungszeichen wie Bullet Points sinnvoll. Zudem wird mit dem aktuellsten Projekt gestartet. Und auch hier gilt: Nicht alle Projekte müssen aufgeführt werden, sondern nur die wichtigsten und für die Bewerbung um den konkreten neuen Job relevanten.

4. Don'ts in der schriftlichen Bewerbung

Aus den Dos ergeben sich die meisten Don´ts für das Anschreiben und den Lebenslauf von selbst. Doch weil viele Fettnäpfchen eine erfolgreiche Bewerbung verhindern können, hier noch einmal exemplarisch einige Bewerbungs-No-Gos:

  • Standardformulierungen zu Beginn und am Ende
  • kein Bezug auf die ausgeschriebene Stelle und das anbietende Unternehmen
  • Floskeln
  • Lügen
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • Foto auf dem Anschreiben statt auf dem Deckblatt oder am Lebenslauf
  • schlecht gegliederter Lebenslauf
  • unklare Formulierungen
  • Lücken
  • Überlänge.

Ob langweiliger Einstieg, langweiliger Ausstieg oder Floskel-Bingo – hier finden Sie 9 No-Gos für Ihr Anschreiben und die 5 häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben.

Die wichtigsten Do´s und Don´ts einer Bewerbung hat das Team von Birdiematch hier für Sie zusammengefasst.

5. Ob per Post, per E-Mail oder über ein Bewerbungsportal: Das ist gleich

Unabhängig davon, ob Sie sich klassisch per Briefpost, über ein Bewerbungsportal oder per E-Mail mit Anhang bewerben: einige Punkte gelten für alle Bewerbungsformen:

  • Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Druckseite sein.
  • Das Anschreiben startet mit einem klassischen Kopf (vollständige Adressierung mit Ansprechpartner, Infos zu Ihrer Adresse, Ort und Datum, Betreff).
  • Das Anschreiben wird von Ihnen handschriftlich unterschrieben – der Lebenslauf übrigens auch (hier inkl. Datumsangabe).
  • Am Ende des Anschreibens wird auf Anlagen verwiesen.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Bewerbung. Hektik schadet. Lassen Sie einen Freund oder ein Familienmitglied Ihr Bewerbungsanschreiben gegenlesen: Haben Sie sich verständlich ausgedrückt?

6. Kein Anschreiben: das bietet BirdieMatch

Bei BirdieMatch, dem Job-Matching-Portal für Jobs in der Logistik, sparen Sie sich das Anschreiben und punkten gleich mit Ihrem Leistungs- und Anforderungsprofil. Auch der Versand von Bewerbungen entfällt. Unternehmen erhalten Ihr Profil als Vorschlag auf ihre ausgeschriebene Stelle – ganz ohne Ihr Zutun. Voraussetzung für Ihren Erfolg ist, dass Sie Ihr Profil stets vollständig und aktuell halten.

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