DAS JOB-MATCHING-PORTAL FÜR LOGISTIK, SPEDITION, TRANSPORT UND KEP
Birdieblog
Aktuelle News zu Jobs in der Logistik-Branche

Logistikbranche im digitalen Wandel: Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus?

Quelle: https://de.freepik.com/

Unternehmen kommen Mitarbeiterwunsch nach mehr Flexibilität im Arbeitsalltag stärker entgegen. 

Flexibel und agil arbeiten – immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich einen Arbeitsalltag, der diesem Anspruch gerecht wird. Vor allem dort, wo es gelingt, Routinetätigkeiten zu digitalisieren, ist der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeitmodellen groß. Das gilt auch für die Logistikbranche. Eine im August 2019 veröffentlichte Umfrage des Softwareanbieters Inform GmbH und des Fachmagazins „Logistik heute“ unter 172 Teilnehmern aus verschiedenen Bereichen der Logistik bestätigt, dass Unternehmen diesen Wandel wahrnehmen und bereits darauf reagieren. Rund 82 Prozent der Befragten sehen ihren Arbeitsplatz von der digitalen Transformation beeinflusst. 86 Prozent attestieren zudem, dass ihr Unternehmen bereits Maßnahmen wie Home Office, flexible Arbeitszeiten oder flache Hierarchien umsetzt. Dennoch zeigen sich in der konsequenten Umsetzung noch Defizite, so die Autoren der Untersuchung 

„Jobwandel durch Digitalisierung – Wie betroffen ist die Logistik?“

In 68 Prozent der Fälle wird die Modernisierung der Arbeitsmodelle von der obersten Geschäftsleitung angestoßen, bei 27 Prozent jedoch auch von den Mitarbeitern selbst. Die Befragten sehen in der Umsetzung solch moderner Arbeitsmodelle vor allem die Möglichkeit, agiler und effizienter zu arbeiten. Dass dieser Punkt noch nicht erreicht ist, zeigt der große Wunsch nach mehr Flexibilität (81 Prozent) und sinnvoller Arbeit (61 Prozent, geht aus der Befragung hervor.

IT schafft Transparenz und Raum für anspruchsvollere Arbeit

Die IT nimmt in dieser Thematik laut Inform eine zentrale Position ein: Rund 93 Prozent der Befragten sehen in der Wahl der richtigen Software zur Unterstützung der operativen Arbeit und hier besonders von Routinetätigkeiten das A und O. Dazu Peter Frerichs, Leiter des Geschäftsbereichs Inventory & Supply Chain bei Inform und Sprecher der Studie: „In unseren Projekten erleben wir häufig ein regelrechtes 'Aufatmen' bei den Mitarbeitern, wenn die neue Software für das Bestandsmanagement einen Großteil der Arbeit eigenständig übernimmt, weil es sich etwa um Routinebestellungen beim Lieferanten handelt. Sich mit strategischen Fragestellungen zu beschäftigen oder endlich mehr Freiraum für die Pflege der Lieferantenbeziehungen zu haben, schätzen unsere Kunden am Einsatz von IT.“

Umsetzbarkeit hängt vom Unternehmensbereich ab

Eine Flexibilisierung des Arbeitsumfelds halten die Teilnehmer der Umfrage jedoch nicht in jedem Bereich für umsetzbar: „Die Umfrage hat uns bestätigt, dass überall dort, wo Wissensarbeit geleistet wird, die nicht ortsgebunden ist, alternative Konzepte gut umsetzbar und akzeptiert sind“, so Dr. Jörg Herbers, Geschäftsbereichsleiter Workforce Management bei Inform. „In Bereichen wie dem operativen Geschäft oder im Lager ist die Umsetzung eher schwierig, da hier oft in Schichtmodellen gearbeitet wird und die persönliche Anwesenheit unerlässlich ist“, erklärt er. Hier könne allerdings eine Personaleinsatzplanungssoftware flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen und die Mitarbeitermotivation steigern.

Kommentare

Momentan gibt es keine Kommentare

Neuer Kommentar

benötigt

benötigt (nicht veröffentlicht)

optional